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<title>notizen | notes | しゅき</title>
<link>http://www.childner.de</link>
<description> Webseite der Architekturjournalistin Claudia Hildner ・ Website of the journalist Claudia Hildner ・ クラウディア・ヒルドナー・ジャーナリスト・建築、デザイン

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<language>DE</language>
<copyright>http://www.childner.de/modules/news/rss.php?page_id=12</copyright>
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<webMaster>admin@yourdomain.com</webMaster>
<category>claudia hildner</category>
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<title><![CDATA[ウェブサイトの「来日」]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 15 Aug 2010 08:39:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/website%20no%20rainichi/landscape%204.jpg" /><br />
<br />
長い間作成中でしたが、やっとウェッブサイトの日本語の翻訳が完成しました。横顔、経歴、参考資料、連絡先は今３ヶ国語であります。　手記は、主にドイツ語で書いていますが、日本語のあらすじがありますから、少なくとも内容が理解できると思います。ウェッブサイトの「来日」には、到着するためのヘルパーがありました。日本語の先生の久保一美さんは私の翻訳を直してくれました。ありがとうございました！<br />
<br />
このウェッブサイトは今年の８月、１周年です。作っている時、まだシュツットガルトに住んでいました。ウェブサイトのデサインしてくれた友達の<a href="http://www.minimalist.cn/seiten/bm.html" target="_blank">ビャン・マ サー</a>は、ロゴと富士山が見えるスカイラインのデサインを構想しました。すぐ気に入りました。スカイラインは建築や日本と関係があって、それから自分の景色 の好みも表しています。今の住まいに引越ししたあとで、面白いことを見つけました。あのスカイラインは、私のアパートのバルコニーから見える景色にすごく似ていませんか。</p>
<p><br />
Finally, the information on my website is available in Japanese as well. Many thanks to my japanese teacher Kazumi Kubo, who corrected my japanese translations and gave me some precious advises.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/webusayitono300c676565e5300d27.php</guid>
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<title><![CDATA[Tanz den Schokostick]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 09 Aug 2010 12:27:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="488" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/odori/obon_1.jpg" /><br />
<br />
Viele Dinge in Japan wirken auf den ersten Blick sehr merkw&uuml;rdig, machen aber bei genauerer Betrachtung dann doch irgendwie Sinn. Schon seit einiger Zeit frage ich mich etwa, wer als erstes auf die seltsame Idee kam, Werbespots mit synchrontanzenden Menschen zu zeigen. Zuerst dachte ich, es sei eine Art Modeerscheinung - tats&auml;chlich aber gibt es derartige Spots schon seit Ewigkeiten. Sie scheinen speziell auf das japanische Publikum abgestimmt zu sein, und - zu meinem Entsetzen - sogar zu funktionieren. Wie kommt man darauf, mit Synchrontanz Werbung - etwa f&uuml;r einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMImELHVN1w&amp;feature=related" target="_blank">Schokostick</a> oder einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHD0uIn6Ce8" target="_blank">Kaugummi</a> - zu machen? Andernorts versucht man mit allen Mitteln, zu betonen, wie ein Produkt die Individualit&auml;t unterstreicht; hier wird mit einer Gruppe geworben, deren Enthusiasmus vom Genuss einer S&uuml;&szlig;igkeit auf identische Weise befl&uuml;gelt wird.<br />
<br />
<img height="219" width="400" src="http://www.childner.de/media/odori/obon_2.jpg" alt="" /><br />
<br />
Ich hatte das Ganze schon unter dem Kapitel &quot;Mysterien Japans&quot; abgelegt, als ich letztens in meiner n&auml;heren Umgebung auf mehrere Obon-matsuris, also traditionelle&nbsp; Feiern zum mittsommerlichen Ahnenfest Obon, traf. Tats&auml;chlich handelt es sich um eine Art&nbsp; von Dorffest. Nun mag man entgegnen, im Gro&szlig;raum Tokyo g&auml;be es keine D&ouml;rfer, aber das ist ein Irrtum. Die ganze Stadt ist voller D&ouml;rfer, die sich in wieder kleinere Einheiten teilen lassen, die dann jeweils ein eigenes, kleines Ahnenfest feiern. Nach dem Besuch von drei solchen Festen - nat&uuml;rlich nur zu Recherchezwecken - wei&szlig; ich, dass der Aufbau und Ablauf so gut wie &uuml;berall identisch sind: Eine etwa quadratische Freifl&auml;che (die wie durch ein Wunder pl&ouml;tzlich zwischen dem H&auml;usermeer aufgetaucht zu sein scheint), ges&auml;umt von kleinen Fressb&uuml;dchen; in der Mitte ein zweist&ouml;ckiger Ger&uuml;stturm, in dessen oberem Geschoss sich ein Trommler postiert hat, und in dessen unterem Geschoss sich eine B&uuml;hne mit etwa acht T&auml;nzern befinden. Jemand im Organisationszelt (mehr Obi als Obon) dr&uuml;ckt auf die Play-Taste einer Sound-Anlage, und ein etwas in die Jahre gekommenes Band mit einer leicht jaulender Hintergrundmusik erklingt. Der Trommler auf dem Turm sowie einige weitere Trommler, die sich vor dem Aufbau postiert haben, beginnen im Rhythmus dazu zu trommeln. Die acht Menschen auf der B&uuml;hne tanzen dazu: sehr konzentriert und eher langsam, aber absolut synchron. <br />
<br />
<img alt="" src="http://www.childner.de/media/odori/obon_4.jpg" /><br />
<br />
Nach wenigen Takten bilden die Zuschauer - hier tummelt sich alles von der Oma bis zum Enkel - einen zweiten Kreis um den Turm, um die Bewegungen der Vort&auml;nzer nachzuahmen. W&auml;hrend mich der Rhythmus der Musik, der Blick auf die farbenfrohen Yukatas der T&auml;nzerinnen und die Augusthitze mehr und mehr einlullen, passiert es: Pl&ouml;tzlich, inmitten dieser traditionellen harmonischen Stadtteilfeier, muss ich an Schokosticks denken. Ganz sch&ouml;n raffiniert.<br />
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Synchronous dancing is a special feature of japanese commercials. Normally, products are sold by pointing out the meaning for the individual, here they are sold by showing a group freaking out by eating e.g. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMImELHVN1w&amp;feature=related">chocolate biscuit</a> or a <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHD0uIn6Ce8" target="_blank">chewing gum</a>. I couldn't think of any reason for the popularity of those mass-dance-commercials, until I visited several Obon-matsuri (japanese all-saints-day in mid-summer). There is a stage with about&nbsp; 8 dancers, which show how to move, and the visitors imitate them as best as they can. Watching them, I couldn't help but think about chocolate biscuits. A clever way of using the unifying power of a&nbsp; tradition? <br />
<br />
日本のCMでは、シンクロナス・ダンスをよく見えます。普通は、CMが製品の個人的な価値を表すように作られていると思います。そのシンクロナス・ダンスのCMでは、大きなグルップは同じことをすると、とても楽しそうになります 「例　<a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMImELHVN1w&amp;feature=related" target="_blank">ポッキー</a>、<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHD0uIn6Ce8" target="_blank">FIT's</a>」 。日本に限るCM スタイルだと思います。それはなぜかそうですか？最近、近辺にあるお盆祭りを見に行ったので、ちょっと分かりに来ました。お盆踊りはなんてシンクロナス・ダンスですね。CMを作る会社は、その伝統的な、良いイメージを使っているでしょう。見者はそのCMを見たら、良い思い出が浮かばれますでしょう。お盆祭りを見て、ぽっキーを食べたがりになる人があるかもしれませんですけど。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Aggregatszustände]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 04 Jul 2010 11:30:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p>Es gibt leichten Regen, es gibt starken Regen, und es gibt Japan, wo die feuchte Luft pl&ouml;tzlich kondensiert und auf die Erde platscht, um danach ruckzuck wieder feuchte Luft zu werden. Dass man durch solche Wetterlaunen bisweilen pitschnass wird, st&ouml;rt dabei kaum, denn der schw&uuml;l-hei&szlig;e Juli treibt allen Nicht-Japanern ohnehin faustdicke Schwei&szlig;perlen auf die Stirn. Wie es die Einheimischen schaffen, trotz dieses Wetters noch lang&auml;rmlig oder gar mit Sakko herumzulaufen, ist hingegen ein Geheimnis. M&ouml;glicherweise sind ins Futter ein paar K&uuml;hlakkus eingen&auml;ht. Wer die &ldquo;fortgeschrittene&rdquo; japanische K&uuml;hltechnik kennt, w&uuml;rde sich &uuml;ber einen solchen Clou nicht wundern. Alternative f&uuml;r Menschen, die lieber ihre H&auml;user als ihre K&ouml;rper dick einpacken: M&ouml;glichst leichte Kleidung und riskieren, zwischen den chicen Japanern wie ein verirrter Strandurlauber zu wirken.</p>
<p><img height="517" width="400" src="http://www.childner.de/media/wasserspiele/SN3M0164-h.jpg" alt="" /><br />
<br />
Die t&auml;gliche Dusche, mit der man zur Regenzeit rechnen muss, ist zun&auml;chst erfrischend, wird aber schnell zum Problem, wenn man danach einen auf Normaltemperatur heruntergek&uuml;hlten Supermarkt betritt oder mit der U-Bahn f&auml;hrt. Auch hier bewahren die durchn&auml;ssten Japaner Haltung, w&auml;hrend man sich selbst das Schlottern kaum verkneifen kann und sich ausnahmsweise w&uuml;nscht, es w&auml;re drinnen so warm wie drau&szlig;en. Heute &ndash; einer dieser mit allen m&ouml;glichen Varianten von Feuchtigkeit gesegneten Tage &ndash; habe ich den K&auml;lteschock in der U-Bahn umgehend mit einer gl&uuml;hend hei&szlig;en, scharfen Nudelsuppe bek&auml;mpft, wodurch mir ein bisschen schwindelig wurde, so dass ich mich wieder unter eine Klimaanlage setzen und Eiswasser trinken musste. <br />
Vielleicht war der Schwindel aber auch die Nachwirkung der heute abgelegten Japanisch-Pr&uuml;fung, bei der ich zweieinhalb Stunden lang hinter dem R&uuml;cken eines breit gewachsenen Amerikaners verschwand, den schon allein die Reibungsw&auml;rme in der viel zu engen H&ouml;rsaalbank zum Transpirieren zwang.<br />
<br />
<img src="http://www.childner.de/media/wasserspiele/SN3M0144.jpg" alt="" /><br />
<br />
Dass ich heute eine Pr&uuml;fung abgelegt habe, hat mich gestern aber nicht daran gehindert, noch das wundersch&ouml;ne Fu&szlig;ballspiel zu sehen (um mal wieder auf ein Thema zu kommen, &uuml;ber das ich nur hier schreiben kann, da mich mangels Kompetenz niemand f&uuml;r entsprechende Artikel bezahlt). Nachdem ich best&uuml;rzt feststellen musste, dass der japanische Sender, der bisher die WM-Spiele &uuml;bertragen hat, pl&ouml;tzlich Wimbledon zeigt, und ich den anderen Sender, auf dem mutma&szlig;lich das Spiel &uuml;bertragen wurde, nicht empfangen kann (besitze nur einen Computer-TV-Stick mit eingeschr&auml;nkter Programmauswahl), machte ich mich schleunigst auf die Suche nach einem Lifestream im Internet. Wurde auch f&uuml;ndig, aber dann verdeckte eine 15-sek&uuml;ndige Werbeeinblendung Herrn M&uuml;llers Drei-Minuten-Tor. Nach einem kleinen Wutanfall pfiff ich auf die moderne Technik und machte mich&nbsp; auf die Suche nach einer nahegelegenen Kneipe mit konventionellem Fernseher. Dort brachte ich erst einmal die anwesenden Japaner und den Amerikaner auf Linie, damit keiner mein Jubeln st&ouml;ren konnte. Wir einigten uns darauf, f&uuml;r Deutschland zu sein, aber dass es okay sei, sich bei Gelegenheit &uuml;ber Messi zu freuen. Nach den n&auml;chsten zwei Toren war Messi dann aber zum Gl&uuml;ck auch vergessen. <br />
Ob die Pr&uuml;fung was geworden ist, werden wir sehen &ndash; das Ergebnis des Spiels hat meine Motivation jedenfalls stark befl&uuml;gelt. Nun hoffen wir mal, dass die Deutschen auch im n&auml;chsten Spiel nicht nass werden.<br />
<br />
・・・・・</p>
<p>There is soft rain, there is hard rain, and there is Japan, where the wet air is suddenly condensating and splashing on the ground, only for becoming wet air again soon after. Getting soaking wet in the rain is at least a variation of getting wet by your own sweat, which is a problem particularly to foreigners in Japan. Japanese themselves seem to be widely resistant against wet heat, at least they still look quite neatly and are wearing jackets and longsleaves, while the foreigners prefer to change to a kind of beach fashion.<br />
(Furtheron, the topic of the article is discreetly changing to soccer and the German performance in the World Cup, because of the author's need to write about topics nobody is paying her for to write about).</p>
<p>雨には、小雨とか大雨があります。でも日本の梅雨は、別なことです。湿っている空気は急にコンデンスするかようにして、「ばちゃん」と地面 につきます。それから、しずくはとたんにまた湿気になります。雨でぐちょぐちょになることは、別に悪くないです。今の天気では、雨がなかったら、自 分の汗でぐちょぐちょになりますから。汗をかくことは、外国人の問題かもしれません。日本人は、蒸し暑い天気にかかわらず、ちゃんと背広を着ている。外国 人はビーチに行くかような格好で出かけます。<br />
「続いて、記事のテーマはサッカーのW杯およびドイツチームのパーフォーマンスにかわりますー　昨日の成功に応じて、サッカーについて書きたいというんです」</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/aggregatszustaende25.php</guid>
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<title><![CDATA[Banzai]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sat, 26 Jun 2010 20:42:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="241" width="400" src="http://www.childner.de/media/banzai/fans.jpg" alt="" /></p>
<p>Als die Japaner 1:0 gegen Kamerun gewonnen hatten, herrschte hier noch ungl&auml;ubiges Staunen. Gewonnen? Die eigene Mannschaft, die kaum ein Vorbereitungsspiel f&uuml;r sich entscheiden konnte? Das Spiel gegen Holland d&auml;mpfte die neu geborenen Erwartungen leicht, aber seit dem Sieg gegen D&auml;nemark gibt es kein Halten mehr: Im Fernsehen werden die drei Tore t&auml;glich mehrfach gezeigt, der zuk&uuml;nftige Gegner Paraguay wird von allen Seiten analysiert, die Spielweisen verglichen, Hoffnungen und &Auml;ngste gesch&uuml;rt. Selbst wer sich von Fernsehern weitgehend fernh&auml;lt, wird Honda und Co. unweigerlich begegnen. Etwa beim Einkaufen, wo mein Lieblingsbier inzwischen &bdquo;Samurai Blue&ldquo; tr&auml;gt, oder auf den Werbebildschirmen in der Bahn, denen man &ndash; eingeklemmt zwischen sauber sortierten Japanern &ndash; kaum entkommen kann. Auf wievielen Handy-TVs w&auml;hrenddessen in einer Endlosschleife die Highlights laufen, l&auml;sst sich freilich nur vermuten. Aus meinen Worten k&ouml;nnte man schlie&szlig;en, dass mir das alles zuviel ist. Tats&auml;chlich freue ich mich aber sehr f&uuml;r mein Gastgeberland, und dr&uuml;cke ihm auch beim n&auml;chsten Spiel die Daumen. Zu Gewissenskonflikten kann das &ndash; wenn meine &Uuml;berlegungen stimmen &ndash; ohnehin erst im Halbfinale kommen. <br />
&nbsp;</p>
<p><img height="533" width="400" src="http://www.childner.de/media/banzai/rolltreppe.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
Nachdem ich nun daf&uuml;r gesorgt habe, dass der japanische Erfolg auch hier entsprechend gew&uuml;rdigt wird, muss irgendwie eine &Uuml;berleitung zu etwas ganz anderem her. Ich versuchs mal so: Fu&szlig;ball, WM 2010, S&uuml;dafrika, Vuvuzelas, L&auml;rmbel&auml;stigung, Lautsprecher. In Japan scheint es keine Regelung daf&uuml;r zu geben, wer wann und wo Lautsprecher benutzen darf und welche Meldungen es wert sind, mit 90 Dezibel&nbsp; durch einem Wohnort zu schallen. Und dann sind die meisten Durchsagen (zumindest f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Menschen) auch noch recht &uuml;berfl&uuml;ssig. Wenn ich etwa vom Bahnhof nach Hause gehe, dann reden auf diesem Weg etwa zehn k&uuml;nstliche Frauenstimmen auf mich ein. &bdquo;Nishikawaguchi. Passen sie auf den Spalt vor ihren F&uuml;ssen auf und vergessen sie nichts.&ldquo; T&uuml;ddeld&uuml;delt&uuml;ddeld&uuml;delt&uuml;ddeld&uuml;del-d&uuml; - &bdquo;Vorsicht, die T&uuml;ren schlie&szlig;en.&ldquo; &bdquo;Der n&auml;chste Zug auf Gleis eins f&auml;hrt um 17.20h in Richtung Tokyo Bahnhof.&ldquo; Vogelgezwitscher. &bdquo;Passen Sie auf, das ist eine Rolltreppe. Passen Sie auf, das ist eine Rolltreppe. Passen Sie auf, das ist eine Rolltreppe....&ldquo; &bdquo;Auf der linken Seite befinden sich die Toiletten. Auf der linken Seite befinden sich die Toiletten. Auf...&ldquo; Bahnschranke, Ticket reinschieben: T&uuml;&uuml;&uuml;t-zack. Oder: T&uuml;&uuml;&uuml;t-TATA, nachzahlen. Der Aufzug:. &bdquo;Wir fahren jetzt ins Erdgeschoss.&ldquo; Ladenstra&szlig;e vor dem Bahnhof: &bdquo;F&uuml;r den Kunden &ndash; mit vereinten Kr&auml;ften! F&uuml;r den Kunden &ndash; mit vereinten Kr&auml;ften! F&uuml;r den...&ldquo; Die Ampel: &bdquo;Kuckuck. Kuckuck. Kuckuck.&ldquo; Farbe wechselt: &bdquo;Es ist gr&uuml;n.&ldquo; Andere Ampel: &bdquo;Zirp. Zirp. Zirp.&ldquo; Gro&szlig;er Lastwagen biegt ab: &bdquo;Biegt nach rechts ab. Biegt nach rechts ab. Biegt...&ldquo; <br />
Zuhause geht es weiter. Aus den umliegenden Schulen ert&ouml;nt zu festgesetzten Zeiten aus mysteri&ouml;sen Gr&uuml;nden die Melodie von &bdquo;Es ist ein Ros entsprungen...&ldquo;. Die Chinesen vom Recycle-Shop gegen&uuml;ber fahren t&auml;glich einmal mit dem Kastenwagen durch die Stra&szlig;en und eine Lautsprecherstimme verk&uuml;ndet in schepperndem Japanisch, das man nun Waschmaschinen, Fernseher, Nachtkomm&ouml;dchen, Herdplatten, K&uuml;hlschr&auml;nke etc. bei ihnen loswerden k&ouml;nne.&nbsp; Da demn&auml;chst Wahlen anstehen, schleicht gelegentlich auch ein Propagandabus vorbei, aus dem Marschmusik und leidenschaftliche Parolen klingen. <br />
Da denk ich doch mit etwas Wehmut an den Stuttgarter Kartoffelmann, der lediglich samstags um 11 Uhr vor meinem Fenster Halt machte und &ndash; mit kr&auml;ftiger Stimme und ohne jeden Lautsprecher &ndash; &bdquo;Ka-tofffen, Eeedbeeen, Eijee&ldquo; zum Verkauf anbot. Dank ihm wusste man immerhin: Es ist Wochenende.<br />
&nbsp;</p>
<p><img height="300" width="400" src="http://www.childner.de/media/banzai/kaisatsu.jpg" alt="" /><br />
<br />
Auch hier gibt es lautsprecherlose akustische Reize, etwa vom Sportunterricht auf einem Bolzplatz in der N&auml;he. Zu Beginn oder zum Abschluss ihres Trainings rufen die Sch&uuml;ler, dem Beispiel ihres Lehrers folgend, mehrmals &bdquo;Banzai&ldquo;, was &bdquo;10.000 Jahre&ldquo; bedeutet und mich &ndash; wegen der Assoziation zum tausendj&auml;hrigen Reich &ndash; zun&auml;chst doch sehr irritiert hat. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ten_thousand_years" target="_blank"><u>Wikipedia</u></a> erkl&auml;rt mir, dass der Ausruf von den Chinesen stammt, dort eine Ehrenbezeugung gegen&uuml;ber dem Kaiser war und im heutigen Japan als Freudenjuchzer gesehen werden kann &ndash; im zweiten Weltkrieg wurde &bdquo;Banzai&ldquo; allerdings auch als Schlachtruf verwendet. Ob die Sch&uuml;ler nun juchzen oder Krieg spielen, wei&szlig; ich nat&uuml;rlich nicht.<br />
Dass es zehntausend und nicht tausend Jahre sind, kommt mir sehr gelegen, denn das verweist gleich auf eine Besonderheit in der japanischen Z&auml;hlweise: Hier werden gr&ouml;&szlig;ere Zahlen nicht in 1000er, sondern in 10.000er Einheiten strukturiert. Das kann die Gehirnzellen bisweilen ganz sch&ouml;n strapazieren: 10.000 verk&uuml;rzt man in Japan zu 1 &bdquo;man&ldquo;, und wenn man es dann etwa mit 1.345 &bdquo;man&ldquo; Yen zu tun hat, und diese in Euro umrechnen soll, ist man schon mal eine Weile damit besch&auml;ftigt, die Nullen zu sortieren. Zur Aufl&ouml;sung: plus vier nullen, minus zwei Nullen, macht plus zwei Nullen, die man an 1345 anh&auml;ngt und damit &ndash; beim derzeitig lausigen Stand unserer W&auml;hrung nur leicht abgerundet &ndash;&nbsp; auf etwa 130.000 Euro kommt. <br />
Nicht, dass ich mich oft mit solchen Summen herumschlagen m&uuml;sste. Oder das irgendetwas mit Fu&szlig;ball zu tun h&auml;tte.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Mit Taut im Garten]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 07 Jun 2010 16:47:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="322" width="400" src="http://www.childner.de/media/taut/1_katsura3_k.jpg" alt="" /><br />
<br />
Vier Mal war ich bereits in Kyoto, doch die Katsura-Villa ist mir bisher immer entgangen. Das lag sicher auch daran, dass man sich f&uuml;r die Besichtigung im kaiserlichen Haushaltsamt anmelden muss: Das klingt doch erst mal nach reichlich B&uuml;rokratie. Einer meiner Reisebegleiter - Bruno Tauts Buch &quot;Nippon mit europ&auml;ischen Augen gesehen&quot; - bewegte mich nun endlich dazu, den Weg auf mich zu nehmen. Denn zur Katsura-Villa, die er 1933 besichtigt hat, schreibt Taut: &quot;Nach allem, was ich&nbsp; ... an alter Architektur in Japan gesehen habe, ist dieser Bau aus dem 17. Jahrhundert tats&auml;chlich die klassische Architektur Japans, so etwa wie die Akropolis in Athen und ihre Prophyl&auml;en und der Parthenon. ... Der moderne Architekt wird mit Erstaunen feststellen, dass dieses Geb&auml;ude absolut modern ist, insofern n&auml;mlich, als es seine Anforderungen auf k&uuml;rzestem und einfachstem Wege erf&uuml;llt.&quot; Seinen nachfolgenden Beschreibungen der r&auml;umlichen Gegebenheiten und der &Uuml;berg&auml;nge von Villa und Garten zu folgen, ist mangels eines &Uuml;bersichtsplans allerdings nahezu unm&ouml;glich. Also auf zur Katsura Villa, auf den Spuren von Bruno Taut!<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/2_katsura4_k.jpg" alt="" /><br />
<br />
Im kaiserlichen Haushaltsamt, das wenig kaiserlich in einer Art Bungalow untergebracht ist, wartet allerdings eine Entt&auml;uschung: Zwar seien noch ein paar Pl&auml;tze f&uuml;r eine F&uuml;hrung am n&auml;chsten Tag frei, doch k&ouml;nne nur die Gartenanlage, nicht das Innere der Villa besichtigt werden. Das stand zwar so &auml;hnlich auch im Reisef&uuml;hrer, doch k&ouml;nnte man f&uuml;r Architekten nicht einmal eine Ausnahme... nein. Nun gut.<br />
Die F&uuml;hrung beginnt nach einem kurzen Film, der die nachfolgende Tour schon mal zusammenfasst (und in dem sogar der Name Bruno Taut f&auml;llt), vor dem Eingangstor zum Garten. Die beiden leicht gebogenen Holzst&auml;mme (Kork), das Grasdach und die schiere Bescheidenheit dieses T&ouml;rchens verbl&uuml;ffen gleich mehrfach: Zum einen, da der Europ&auml;er sich den Eingang zu einer kaiserlichen Villa aus dem 17. Jahrhundert doch etwas anders vorstellt, zum anderen, da sich nicht ganz erschlie&szlig;en l&auml;sst, wo Bruno Taut hier Prinzipien der Moderne verk&ouml;rpert sah. Doch nun gut, wir sind ja noch am Eingang, da ist es ja gar nicht so verkehrt, mit der Urh&uuml;tte anzufangen.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/3_katsura1_k.jpg" alt="" /><br />
&nbsp;<br />
Um nichts zu verpassen, h&ouml;re ich die Erkl&auml;rungen des englischen Audioguides trotz gegenteilig lautender Handlungsanweisungen heimlich voraus, um danach dem japanischen Gartenf&uuml;hrer lauschen zu k&ouml;nnen, der tats&auml;chlich mehr zu bieten hat als die Dame auf dem Tonband. Bei seinen Erl&auml;uterungen zu der Verlegetechnik der Steine, die durch den Garten mit seinen Pavillons, Teeh&auml;usern und der kleinen buddhistischen Halle f&uuml;hren, kapituliere ich allerdings. W&auml;hrend man in Europa zu dieser Zeit eher darauf bedacht war, seinen Reichtum zur Schau zu stellen, scheint man hier vor allem dar&uuml;ber sinniert zu haben, wie man Steine formell richtig aneinander legt. Dennoch sind es weniger die Einzelemente, als deren geschickte Verkn&uuml;pfung, die diesen Garten ausmachen, oder wie es Taut formuliert, &quot;ohne dass man diese Anlage mit dem Verstand analysiert, f&uuml;hlt man, dass hier die Kunst des Gartens menschliche Beziehungen und Zusammenh&auml;nge und zwar in &auml;u&szlig;erst verfeinerter Form wiedergibt&quot;.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/4_katsura6_k.jpg" alt="" /></p>
<p>Dass die Villa am Ende verschlossen bleibt, ist vielleicht gar nicht so tragisch, denn wenn man sich den Abschnitt zur Katsura-Villa in Tauts Buch nochmals genauer anschaut, wird man feststellen, dass dem Inneren des Wohngeb&auml;udes nur wenige S&auml;tze gewidmet sind. Tats&auml;chlich scheint es eher der Garten samt seiner kleinen Architekturen gewesen zu sein, der Taut vom Wert dieser Anlage &uuml;berzeugt hat, &quot;mit einer Sch&ouml;nheit, die absolut nicht dekorativ, sondern funktionell im geistigen Sinne ist&quot;. <br />
Bruno Taut hielt &uuml;brigens den Baumeister, Gartenk&uuml;nstler und Teemeister Kobori Enshu f&uuml;r den Sch&ouml;pfer dieser Anlage und erkl&auml;rte ihn kurzerhand zum Genie. Er recherchierte seine Lebensumst&auml;nde und besuchte sein ehemaliges Wohnhaus, brachte danach allerdings offensichtlich etwas entt&auml;uscht zu Papier: &quot;Mir scheint, dass dort vielleicht nur ein Zimmer, n&auml;mlich das Wohnzimmer Kobori Enshus als sein eigenes und reines Werk anzusehen ist.&quot; Heute ist bekannt, dass Kobori Enshu selbst am Bau der Villa Katsura kaum beteiligt war, die Anlage in einem Zeitraum von &uuml;ber 50 Jahren entstand und mehrmals ver&auml;ndert und erweitert wurde. Nun gut, man darf sich keine Illusionen machen: Nippon mit europ&auml;ischen Augen zu sehen bedeutet eben auch, manches Wichtige zu &uuml;bersehen.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/6_katsura5_k.jpg" alt="" /></p>]]></description>
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<title><![CDATA[Mein erster Leserbrief!]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 07 Jun 2010 16:31:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>&quot;Ich freu mich ja immer besonders &uuml;ber neue Eintr&auml;ge auf deinem Blog (...), und ... dieses Mal f&uuml;hle ich mich mit deinen poetischen Reflexionen zu Wellblech und alten Kornspeicher ja quasi pers&ouml;nlich angesprochen. W&auml;re deine Website interaktiv, so mit Kommentarfunktion und Leserbriefseite (...), m&uuml;sste ich ja ganz dringend zu diesen schwierigen von Dir angesprochenen Fragen eine &ouml;ffentliche Meinung riskieren... &quot;Zeugt es von einem Mangel an Respekt, die Bauten nicht von den wenig ansehnlichen Anh&auml;ngseln zu befreien? Ist das Sezieren und Freilegen einzelner Geb&auml;udeschichten n&ouml;tig, um dem Geb&auml;ude gerecht werden? Oder w&auml;re das nur ein lustvolles Lecken am Morbiden?&quot; In der Tat - ist das Sezieren lockender Baugeschichte(n) ein leckeres Lutschen? Entflie&szlig;t der Feder des Bauforschers und Denkmalpflegers nicht doch meist nur lachhaftes Labern? Lallende Lust - Unbewusst?&quot;</em></p>
<p>Lieber C.K., tats&auml;chlich hatte ich schon &uuml;berlegt, den Beitrag dir zu widmen - dass du mich nun ertappt hast, freut mich also um so mehr.&nbsp; Dass in meinem Blog die Kommentarfunktion fehlt, ist vielleicht wirklich ein Manko... Ich will ja nur nicht, dass sich arme Menschen dazu gezwungen f&uuml;hlen, unter meine Blogeintr&auml;ge einen Kommentar zu setzen, weil ich ihnen sonst nicht mehr zum Geburtstag gratuliere. Aber es gibt ja immer Mittel und Wege, das Statische interaktiv werden zu lassen - wenn man nat&uuml;rlich auch einwenden kann, dass es nicht ganz zeitgem&auml;&szlig; ist, wenn ich als Big Sister die Hand darauf habe...</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/mein-erster-leserbrief23.php</guid>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Kura in Tochigi]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 12 May 2010 15:35:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img src="http://www.childner.de/media/tochigi/IMG_0518.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
In Japan gibt es nur wenige Geb&auml;ude, die &auml;lter sind als 200 Jahre &ndash;&nbsp; traditionell wurde hier ja nicht mit Stein, sondern mit Holz gebaut, und selbst widerstandsf&auml;hige Geb&auml;ude&nbsp; wurden oft ein Opfer der Br&auml;nde, die den st&auml;rkeren Erdbeben folgten. Ziegel haben es in Japan nie zu einer besonderen Beliebtheit gebracht, da sich konventionell gemauerte W&auml;nde beim Plattenzittern kaum bew&auml;hrt haben. Holz brennt, Lehm- und Ziegelw&auml;nde fallen um &ndash; kein Wunder, dass Japan sp&auml;testens nach dem Zweiten Weltkrieg im Stahlbetonzeitalter angelangt war, und davon beim Wiederaufbau (=Neuaufbau) reichlich Gebrauch machte.<br />
Je nachdem, wie stark eine Stadt im Krieg zerst&ouml;rt worden ist, aber auch abh&auml;ngig davon, wie sehr sie sich danach dem wirtschaftlichen Wachstum beugen musste, finden sich in einigen St&auml;dten noch traditionelle Bauten. Etwa die &quot;Kura&quot; (Speicherbauten) in Tochigi, die weitgehend aus der Edo-Zeit stammen. Sie geh&ouml;rten einzelnen reichen Familien, die dort Reis bzw. Seidenstoffe und Kimonos einlagerten. Unter ihnen finden sich auch viele &quot;Ishigura&quot;, also aus gr&ouml;&szlig;eren Steinen gemauerte Speicherbauten: Die Kostbarkeiten sollten schlie&szlig;lich unbedingt vor Feuer gesch&uuml;tzt werden.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/tochigi/IMG_0511.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
Die Bauten sind unterschiedlich gut erhalten: manche stehen zusammenhanglos und halb verloren zwischen Bauten der Nachkriegszeit, andere bilden eigene kleine Stadtviertel und wurden meist liebevoll&nbsp; aber immer auch mit einem Augenmerk auf die jeweiligen Nutzerw&uuml;nsche&nbsp; restauriert. An manchen Ecken schlie&szlig;en die Kura auch unmittelbar an Geb&auml;ude neueren Datums an, oder wurden an den Wetterseiten mit dem in Japan sehr beliebten Wellblech bekleidet. Statt um jeden Preis die Patina eines Geb&auml;udes zu erhalten oder gar k&uuml;nstlich wiederherzustellen, scheinen diese Geb&auml;ude eher einem nat&uuml;rlichen Prozess ausgesetzt. Zeugt es von einem Mangel an Respekt, die Bauten nicht von den wenig ansehnlichen Anh&auml;ngseln zu befreien? Ist das Sezieren und Freilegen einzelner Geb&auml;udeschichten n&ouml;tig, um dem Geb&auml;ude gerecht werden? Oder w&auml;re das nur ein lustvolles Lecken am Morbiden? Vielleicht sind diese Bauten ganz froh, dass ihnen keine Geschichten aufgedr&auml;ngt werden, derer sie vielleicht schon lange m&uuml;de geworden sind. Dass sie Dinge einfach vergessen d&uuml;rfen, um zu sein, was sie geworden sind &ndash; nicht, was sie gewesen sind.<br />
&nbsp;</p>
<p><img height="489" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/tochigi/IMG_0514.jpg" /><br />
<br />
<br />
P.S. F&uuml;r die Kura in Tochigi hege ich auch aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden Zuneigung: Zum einen, weil von dort die Erdbeeren des nahegelegenen Supermarktes stammen (mjam), zum anderen weil mein zu langer Vorname mittlerweile von einigen Japanern zu &quot;Kura&quot;-chan transformiert wurde.</p>
<p><br />
・・・・・</p>
<p><br />
The &quot;Kura&quot; in Tochigi (north of Tokyo) are small to medium sized buildings which were used by rich families to store rice, kimonos or other belongings. As Tochigi wasn't too hardly hit by the air raids of the second world war, many of those old buildings survived. <br />
<br />
栃木市の蔵ですー　下町で色々な江戸時代に建てられた蔵が見つけられます。おおや石で作った蔵もたくさんあります。改修された蔵は多いいんだけれど、たまに哀れなビルもあります。ですから、両方があるから、建てられた時代も、元の格好も分かります。</p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[You know my name]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 15 Mar 2010 14:00:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img src="http://www.childner.de/media/tokio/my-own.jpg" alt="" /></p>
<p>Meine eigene Visitenkarte - die ich selbstverst&auml;ndlich immer bei der Hand habe, um in der Papierschlacht kontern zu k&ouml;nnen.</p>
<p>.....</p>
<p>Visitenkarten sind in Japan unverzichtbar. Dennoch war ich sehr erstaunt, als mir selbst alte Freunde und Bekannte beim ersten Wiedersehen ihre Visitenkarte zusteckten. Was soll ich eigentlich damit? Die privaten Telefonnumern und E-Mailadressen kenne ich, und in der Arbeit werde ich sie ohnehin in Ruhe lassen. <br />
Zur Selbstdarstellung taugen sie auch nicht gerade - das fade Firmen-Layout f&uuml;llt jeden freien Quadratzentimeter. Nat&uuml;rlich ist die T&auml;tigkeit, die man zur Nahrungsbeschaffung ausf&uuml;hrt, f&uuml;r die Selbstdefinition wichtig. Aber der Visitenkartenkult ist mir doch etwas unheimlich. Ihn als vom Kapitalismus auferzwungen zu erachten w&auml;re naheliegend, aber ungerecht. Sonst g&auml;be es hier nicht von alters her Begriffe wie den des &quot;Shakaijin&quot; (&quot;Mensch der Gesellschaft&quot;). Zu diesem wird man beim Eintritt ins Berufsleben (ob Arbeitlose auch noch als &quot;Shakaijin&quot; bezeichnet werden k&ouml;nnen, wei&szlig; ich allerdings nicht). <br />
An Erkl&auml;rungen f&uuml;r die starke Verbundenheit der Japaner zur Arbeitsst&auml;tte versuchen sich Nippon-Exegeten gerne. Meist steht dabei das Prinzip des &quot;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Giri_%28Japanese%29">Giri</a>&quot; im Mittelpunkt. Verk&uuml;rzt gesagt ist es ein System gegenseitiger Verpflichtungen, die niemand offen ausspricht, die aber jedem bewusst sind. Nach dieser Theorie sichert die Firma die Existenz, also geh&ouml;rt ein gutes St&uuml;ck der Existenz der Firma. Eine Festanstellung ist in Japan meist immer noch ein Vertrag auf Lebenszeit, und wer die Leiden der Anfangsjahre &uuml;berwunden hat, kann ein freizeitarmes, aber relativ angenehmes Leben f&uuml;hren.<br />
Im &uuml;brigen gibt es in Japan zwar &quot;Ecopoints&quot; - also eine japanische Abwrackpr&auml;mie - und Staatshilfen f&uuml;r insolvente Unternehmen, aber niemand k&auml;me auf die Idee, hier das Prinzip der Kurzarbeit durchzusetzen. Es ist bereits schwer, Japanern zu erkl&auml;ren, was darunter &uuml;berhaupt zu verstehen sei (nicht nur aufgrund der Sprachbarriere). F&uuml;r eine japanische Firma w&auml;re es wohl eine Schande, wenn sie den Mitarbeitern gegen&uuml;ber das Eingest&auml;ndnis machen m&uuml;sste, nicht mehr alleine f&uuml;r sie sorgen zu k&ouml;nnen.</p>
<p><img height="276" align="baseline" width="400" src="http://www.childner.de/media/tokio/visitenkarte2.jpg" alt="" /></p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Hoyu Comfort]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 04 Feb 2010 00:01:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="540" width="400" src="http://www.childner.de/media/hoyu%20comfort/nishikawaguchi_2.jpg" alt="" /></p>
<p>Here's the explanation for all those who wonder why I moved to Nishikawaguchi. This is the view of my ｂalcony to the West, in the direction of Mount Fuji, who will hopefully be visible time by time.</p>
<p>西川口へ引越ししました！ええ？埼玉県まで？そうなんです。でもいい理由がありますよ。それは私のバルコにからの西方の景色です。晴れたら、富士山が見えるかも知れません。</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="257" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/hoyu%20comfort/nishikawaguchi.jpg" /></p>
<p>The view to the South: Tokyo from the balcony to the horizon.</p>
<p>南方の景色&nbsp;</p>
<p>・・・・・</p>
<p>Der Blick von meinem Balkon erkl&auml;rt vielleicht ein wenig, wieso es mich nach Nishikawaguchi verschlagen hat. Allerdings ist die Aussicht nicht alles - vor allem, weil sie tags&uuml;ber von den hier typischen Drahtglasfenstern stark beeintr&auml;chtigt wird. Auch der Ort selbst ist spannend, weil es ein St&uuml;ck Japan ist, das ich noch nicht kenne. Hier wohnen vor allem Arbeiter, und wenn Tokiotern zu Nishikawaguchi &uuml;berhaupt was einf&auml;llt, dann, dass es hier ein Vergn&uuml;gungsviertel mit (Girls-)Bars und Clubs gibt. Der Vorteil des Ganzen ist, dass das Milieu auch andere Gesch&auml;fte angezogen hat und man sich trotz der objektiven Entfernung zu den Zentren nicht wie in... sagen wir mal M&uuml;nchen-Neuried f&uuml;hlt. Auch wenn die L&auml;den durchaus auf die Bewohner zugeschnitten sind und es viele Spielh&ouml;llen, Manga-Shops, Prolo-Klamotten-L&auml;den und DVD-Verleihe gibt.<br />
Da meine K&uuml;che bisher noch nicht sonderlich gut ausgestattet ist, habe ich meine erste Mahlzeit hier in einem Ramen (das ist eine aus China importierte Nudelsuppe)-Shop zu mir genommen. Der Wirt war gl&uuml;cklich, mir erkl&auml;ren zu d&uuml;rfen, was alles Gutes in seiner Suppe steckt, einer der G&auml;ste hat mir gleich ein Wasser geholt und alle haben sich gefreut, dass es mir geschmeckt hat. Die Portion war allerdings eher auf Fabrikarbeiter als auf Schreibtischt&auml;ter zugeschnitten. <br />
Nachdem mit dem Umzug nun endlich alles Organisatorische abgeschlossen ist, werde ich mich an dieser Stelle &uuml;brigens bald ausgiebig der Architektur widmen - und damit die Blogleser erfreuen, die ein bisschen mehr erfahren wollen als Alltagsgeschichten.</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Origamilöffel]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 18 Jan 2010 16:11:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/tokio/joghurt.jpg" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei diesem Anblick d&uuml;rften sich einige Blog-Leser die Lippen lecken: Es gibt ihn noch, den guten Aloe-Vera-Joghurt! Dieses Exemplar habe ich in einem &quot;combini&quot; gekauft, der sowohl sprachlich als auch vom Warenangebot her japanisierten Version des amerikanischen &quot;convenient store&quot;. Dabei handelt es sich um 24h-Stunden-lang ge&ouml;ffnete Allzweckl&auml;den, in denen sich die meisten der t&auml;glichen Bed&uuml;rfnisse decken lassen. Dar&uuml;ber hinaus kann man Geld abheben, Reisen buchen, Handyrechnungen bezahlen und vieles mehr. Nahrungsmittel werden so verkauft, dass sie auch sofort verzehrt werden k&ouml;nnen: Das gilt auch f&uuml;r diesen Joghurt, zu dem mir der Kassierer eine kleine, in Folie verpackte Pappschaufel zum Selberbasteln reichte. Der Gedanke, mit einem St&uuml;ck Pappe etwas Feuchtes und Cremiges zu l&ouml;ffeln, ist nun erst mal nicht besonders angenehm. Zudem nimmt man es diesem Origami-Besteck nicht ab, dass es bis zum s&uuml;&szlig;en Ende stabil bleibt. Der Test zeigt jedoch: Der L&ouml;ffel h&auml;lt. Die Form bleibt zwar nicht konstant gleich, das Schaufelchen ist jedoch noch deutlich zu erkennen. Minuspunkte gibt es allerdings im sensorischen Bereich. Pappe auf den Geschmacksknospen ist und bleibt wenig appetitlich. Und der Aloe-Joghurt selbst? Erh&auml;lt nat&uuml;rlich die volle Punktzahl!</p>
<p>・・・・・<br />
<br />
I bought this Aloe-Yoghurt at a &quot;combini&quot;, the japanese version of an US- convenient store. Like most of the goods sold here, the yoghurt is ready to be used, respectively to be eaten. But can you trust this little paper scoop? The test reveals: the scoop is stable, but the feeling of paper touching the tongue is kind of displeasant...</p>
<p>コンビ二で買って帰ったアロヨーグルトです！昔の留学ながらよく食べていたものだから、何か懐かしいです。そのヨーグルトと一緒にもらったものはなんて小さいな紙さじです。ええーー　その紙さじでヨーグルトが食べられるんですか？ビックリしました。じゃ、試していました。ヨーグルトが本当に最後まで食べられましたよ。折り紙さじの構造は良いじゃないんですか？ま、実は、紙はベロを触る時はちょっと気持ち悪い・・・</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Wohnungssuche]]></title>
<pubDate><![CDATA[Tue, 12 Jan 2010 09:02:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="400" width="400" src="http://www.childner.de/media/tokio/tomigaya(1).jpg" alt="" /></p>
<p>F&uuml;r alle, denen vom vielen Wei&szlig; vor den deutschen T&uuml;ren schon die Augen flimmern, nun ein wenig Abwechslung: Tokio im Januar. So sp&auml;tsommerlich warm, wie es auf dem Bild aussieht, ist es nicht wirklich - aber man kann sich sicher mit einer Kleidungsschicht weniger als in Deutschland nach drau&szlig;en wagen. Im Inneren hingegen k&auml;mpft man mit dem japanischen Heizstandard: Da man sowieso 5 Monate im Jahr die Klimaanlage zum K&uuml;hlen braucht, nimmt man sie gleich noch im Winter zum Heizen her. Dumm nur, dass die Schwerkraft den Mensch am Boden h&auml;lt, w&auml;hrend die Klimaanlage oben h&auml;ngt und viel warme Luft an die Decke bl&auml;st.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="277" width="400" src="http://www.childner.de/media/tokio/sumai.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
Das Foto ganz oben ist in der N&auml;he meiner derzeitigen Unterkunft entstanden - &uuml;ber diese &Uuml;berf&uuml;hrung gehe ich t&auml;glich auf dem Weg nach Shibuya, wo ich mein Japanisch auffrische. Lange kann ich die zentrale Lage allerdings nicht mehr genie&szlig;en: Werde Ende Januar in etwas entferntere Gefilde umziehen. Die Wohnungssuche gestaltete sich nicht ganz einfach, nicht nur, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Makler - beziehungsweise in dessen Informationsb&uuml;ro - war. &Uuml;ber den Service konnte man nicht klagen: Eine wieselflinke Angestellte nahm meine W&uuml;nsche entgegen, recherchierte passende Wohnungen, kam mit Unmengen von Bl&auml;ttern wie dem oben gezeigten zur&uuml;ck, erkl&auml;rte mir Lage und Anbindung und rechnete mir die Kosten vor. Meistens schaute ich aber eher fasziniert darauf, wie schnell sie reden konnte - von dem Immobilienslang und der Zahlenjongliererei verstand ich gerade mal 5 Prozent, und ohne die japanische Unterst&uuml;tzung, die ich mitgebracht hatte, w&auml;re ich komplett aufgeschmissen gewesen. Inzwischen habe ich die vielen wilden Kanjis aber &uuml;bersetzt und werde wahrscheinlich bald stolze Mieterin eines ger&auml;umigen Wandschrankes: Wer den Plan oben genauer betrachtet, wird merken, dass der Raum nicht viel M&ouml;glichkeiten bietet, um Kruscht anzusammeln...</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Grundausstattung]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 06 Jan 2010 13:34:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="476" width="400" src="http://www.childner.de/media/keitai.jpg" alt="" /></p>
<p>My new mobile phone... I wonder how japanese people can create electronics which almost seem to wait for cuddling. <br />
携帯電話を買いました。何か日本の電器はニャンコみたい可愛いです。</p>
<p>Wie machen das die Japaner nur, dass man mit ihren Elektroger&auml;ten am liebsten den ganzen Tag kuscheln w&uuml;rde?&nbsp; Zumindest geht es mir so mit meinem Handy, das ich seit heute nachmittag besitze. Es schimmert wie Zuckerguss, f&uuml;hlt sich weich an und hat einen animierten Bildschirm, auf dem kleine Hasen und Hirschen sanft im Wind schaukelnde Bl&auml;tterranken erklimmen. Es empf&auml;ngt kostenlos meine E-Mails und benachrichtigt mich mit einem leisen S&auml;useln. Wer sich immer schon gewundert hat, warum die Japaner ihre Mobiltelefone quasi nicht aus der Hand legen: hier ist die L&ouml;sung.<br />
Im Hintergrund ist &uuml;brigens mein tempor&auml;res Zuhause zu sehen, zumindest eine der vier ziemlich eng gesetzten W&auml;nde. Bei der Auswahl meiner Unterkunft spielte der Sichtbeton eine nicht unbedeutende Rolle. Die Nachteile lie&szlig;en sich schon in der ersten Nacht deutlich vernehmen, da die Italiener im Nachbarzimmer einige W&auml;lder nieders&auml;gten. <br />
Im Moment bin ich haupts&auml;chlich damit besch&auml;ftigt, mich um Organisatorisches zu k&uuml;mmern. Dabei f&auml;llt immer wieder auf, wie schwierig es ist, bei allem die richtige Reihenfolge einzuhalten. Zuerst die Anmeldung am Wohnort, dann das Bankkonto, dann das Handy &ndash; so dachte ich zumindest. Die erste Bank aber wies mich ab, da man mindestens ein halbes Jahr im Land sein m&uuml;sste, um bei ihnen &uuml;berhaupt ein Konto er&ouml;ffnen zu k&ouml;nnen, und selbst dann w&auml;re es immer noch schwierig, wenn ich keinen festen Arbeitgeber in Japan vorweisen k&ouml;nne. Bei der zweiten &ndash; dieses Mal entschied ich mich f&uuml;r eine, die &uuml;bersetzt in etwas &bdquo;Volksbank von Tokio&ldquo; hei&szlig;t &ndash; hatte ich mehr Gl&uuml;ck. Doch als ich keine Telefonnummer vorweisen konnte, wurde ich auch dort vertr&ouml;stet.<br />
Zumindest beim Telefon gab es keine Probleme &ndash; abgesehen davon, dass ich eigentlich bei einer ganz anderen Telefongesellschaft einen Vertrag abschlie&szlig;en wollte, mich der Verk&auml;ufer von a+u aber dann so geduldig beraten hat, dass ich am Ende doch dort gelandet bin. Na gut, vielleicht hat er mich auch mit dem kuscheligen Telefon rumgekriegt...</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/grundausstattung12.php</guid>
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</item>


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<title><![CDATA[Peking 2010]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 01 Jan 2010 11:22:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="268" width="400" src="http://www.childner.de/media/peking/IMG_6878.gif" alt="" /></p>
<p>My new gloves &ndash; I forgot the black ones in the taxi to the hotel.<br />
私の新しい手袋。それまでの黒い手袋をタクシーで忘れてしまいました。</p>
<p>Bei -8 Grad Au&szlig;entemperatur ist es eigentlich kaum m&ouml;glich, die Handschuhe zu vergessen &ndash; au&szlig;er man l&auml;sst sie wie ich auf der Fahrt von Dongzhimen (Endhaltestelle Airport Express) zum Hotel im Taxi liegen. Auf der Suche nach neuen, dezent gestalteten Handw&auml;rmern stie&szlig; ich auf zwei Exemplare mit geschmackvollem Design, die mich jetzt mindestens noch 2 Tage begleiten werden (bis dahin habe ich sie wohl so lieb gewonnen, dass sie auch mit nach Japan d&uuml;rfen). Dank der Handschuhe gibts nun auch ein paar Bilder aus Peking.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/peking/hutong_2.jpg" /></p>
<p>My hotel lies close to a renovated Hutong. The Authorities probably have recognized the value of old chinese architecture &ndash; at least the economic value. <br />
ホテルは改装されたフートングの近くであります。北京市の当局の責任者は中国の伝統的な建築の大事さを分かっていったかも－少なくても、経済のための大事さ。</p>
<p>Mein Hotel liegt im Fu Er Hutong, das wiederum unmittelbar an die Nanluogu grenzt &ndash; eine Stra&szlig;e, in der die traditionellen H&auml;user aufwendig umgebaut wurden und nun Bars und Gesch&auml;fte beherbergen. Nicht nur die etwas h&ouml;heren Preise verraten, dass das Ganze urspr&uuml;nglich f&uuml;r Ausl&auml;nder geschaffen wurde: Da sich diese trotz fehlender sanit&auml;rer Einrichtungen und extremer Temperaturen in den bei den Einheimischen als &auml;rmlich geltenden alten Gassen ein Zuhause suchen, lag die Folgerung nahe, dass sie in solchen Gegenden auch gerne shoppen w&uuml;rden. Die Einstellung zu den Hutongs hat sich aber inzwischen wohl auch bei vielen Chinesen ge&auml;ndert &ndash; ob dazu die mittelm&auml;&szlig;igen zeitgen&ouml;ssischen Bauten manch europ&auml;ischer B&uuml;ros beitrugen, sei dahingestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="270" width="400" src="http://www.childner.de/media/peking/disney_400.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/peking/ktf_sb.jpg" alt="" /></p>
<p>&bdquo;Advanced&ldquo; use of old architecture: Shopping Street close to Tiananmen Square. Underneath: d&eacute;j&agrave; vue?<br />
中国や欧の伝統的な建築の形をコピーすると、北京の天安門広場の近くであるショッピング・道路が建てられました。</p>
<p>Alte Bauformen = gutes Gesch&auml;ft. Aber muss man dazu unbedingt Hutongs umbauen? S&uuml;dlich des Tiananmen-Platzes (*) gibt es eine Alternative: die Hutongs wurden abgerissen; daf&uuml;r wurden Neubauten errichtet, die nicht nur &quot;traditionelle&quot; chinesische Elemente, sondern auch gleich noch europ&auml;ische mit aufnehmen. Herausgekommen ist eine k&uuml;nstliche Shoppingstra&szlig;e &agrave; la Ingolstadt Village. Die Rechnung scheint aufzugehen: viele bekannte westliche Marken, denen ein umgebautes Hutong wohl doch zu wenig repr&auml;sentativ war,&nbsp; haben sich hier eine Dependance geg&ouml;nnt. Aber nicht nur die Chinesen richten sich nach den westlichen Vorlieben, sondern auch die Westler nach den chinesischen. Oder zeigen die beiden Bilder oben etwa nicht zwei bekannte Marken nach der Sinoisierung?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/peking/kp_2.jpg" alt="" /><br />
<br />
<meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE">
<title></title>
<meta content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)" name="GENERATOR"><style type="text/css">
	<!--
		@page { margin: 2cm }
		P { margin-bottom: 0.21cm }
		A:link { so-language: zxx }
	--></style>Links ein Bild zum Tr&auml;umen, rechts die traurige Wahrheit. Neunzig Prozent aller Bauten der Kommunistischen Partei sehen aus wie Kanzler&auml;mter f&uuml;r Arme. Schon allein um den gewachsenen Anspr&uuml;chen der Chinesen an die Architektur gerecht zu werden, sollte die Abrissbirne gro&szlig;z&uuml;gig eingesetzt werden. Und dann kann gleich noch laut dar&uuml;ber nachgedacht werden, ob es nur die Architektur ist, die nicht mehr zu China passt.      </meta>
</meta>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">(*) Als ich den genauen Namen dieses Gebiets herausfinden wollte, wurde meine Verbindung unterbrochen, und mein Text war futsch. Tiananmen, also Platz des himmlischen Friedens, kann man in China nicht ungestraft googlen... </span></p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Rückblick und Ausblick]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 30 Nov 2009 22:46:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="172" width="400" src="http://www.childner.de/media/notiz/rueckblick_400-2.jpg" alt="rueckblick.jpg" /></p>
<p>Herbstwerke: das Messedesign Jahrbuch 2009/2010, die News des Baumeister B11 und die Ausgabe 6/2009 von Metamorphose</p>
<p>・・・・・<br />
<br />
Mein letzter Monat in Stuttgart bricht an: Am 30.12. werde ich bereits mit vollen Koffern im Flugzeug sitzen und Richtung Osten d&uuml;sen. Nach einem kurzen Besuch in China beginnt dann mein langersehntes Jahr in Tokio. Die Vorfreude ist gro&szlig;, dennoch erf&uuml;llt mich auch ein wenig Wehmut: Stuttgart ist besser als sein Ruf und nicht nur die Kollegen in der Hohenstaufenstra&szlig;e werden mir fehlen. F&uuml;r die altbekannten - und vielleicht auch einige neue - Print- und Online-Magazine werde ich aber weiterhin schreiben.<br />
Nachdem ich in den letzten Monaten den Blog str&auml;flich vernachl&auml;ssigt hatte, habe ich einige neue Ver&ouml;ffentlichungen (siehe Bild) bisher noch gar nicht angek&uuml;ndigt. Daf&uuml;r habe ich die Homepage endlich auf Vordermann gebracht, sodass unter &quot;Referenzen&quot; nun auch Arbeitsproben zu　finden sind. Und die englische &Uuml;bersetzung ist dank der Adleraugen von Birgit Br&uuml;cklmeier ebenfalls reif f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung.<br />
<br />
・・・・・<br />
<br />
Last weeks in Stuttgart: On Dec. 30th I will already head for Tokio, where I am going to stay for one year. Though I am really looking forward to this, I am also bit melancholic, as I had a great time in Stuttgart and a lot of interesting work to do.<br />
As I was quite busy in those last few months, I missed to introduce the latest publications in this Blog (image). But I updated the homepage lately, so that you can have a look at some work samples in &quot;references&quot;. Thanks to the eagle eyes of Birgit Br&uuml;cklmeier, the english translation is also available now (she did correct the texts of &quot;profile&quot; and &quot;vita&quot;, but not the &quot;notes&quot;).<br />
<br />
もうすぐ、シュツットガルトから退出します。１２月３０日に、ミュンヘンから東に向いています。デスティネーションは東京です。一年間あそこ生活をして、フリー･ジャーナリストで働きたいです。本気で楽しみにしていますけど、シュツットガルトの３年を思い出したら、はやくも、ちょっと「なつかしい」です。<br />
最近の刊行物「写真で見える」については、そのブロぐであまり話しませんでした。でも、ホームページのアップデートしたから、やっと「references」で二三投稿記事がダウンできます。それで、「profile」も「vita」も英語の翻訳があります。残念ながら、日本語はまだです。がんばります。</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/rueckblick-und-ausblick9.php</guid>
<link>http://www.childner.de/pages/posts/rueckblick-und-ausblick9.php</link>
</item>


<item>
<title><![CDATA[Zwei Gärten]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 01 Nov 2009 08:41:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/WHnPH4MWmbzM75FV94HZag"><img height="267" width="400" alt="Chinagarten Stuttgart" src="http://www.childner.de/media/gaerten/chinesischergarten.jpg" /></a></p>
<p>Der Chinagarten auf dem Killesberg　(Foto: <a target="_blank" href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/WHnPH4MWmbzM75FV94HZag">picasaweb.google.com/frank</a>)</p>
<p><img height="129" width="400" src="http://www.childner.de/media/gaerten/japanischergarten.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Japangarten zwischen Rosensteinpark und oberem Schlosspark</p>
<p>・・・・・</p>
<p>Nein, dieser Blog ist nicht tot! Ganz im Gegenteil, er lebt gerade erst richtig auf. Nach langem und arbeitsreichem Schweigen habe ich nun n&auml;mlich endlich wieder genug Zeit, dem Gratis-Schreiben zu fr&ouml;nen. Zum Beispiel &uuml;ber das Schicksal zweier Stuttgarter G&auml;rten: Dem Chinagarten und dem Japangarten. Von den 22 Nationeng&auml;rten, die zur IGA 1993 im Rosensteinpark in Stuttgart geschaffen wurden, blieben diese beiden als einzige bis heute erhalten. Allerdings wurden sie schon kurz nach ihrer Geburt getrennt: Der Chinagarten wanderte auf den Killesberg und erhielt dort ein neues Zuhause mit Panoramablick, der Japan-Garten blieb am &Uuml;bergang zwischen Schlosspark und Rosensteinpark im Stuttgarter Osten zur&uuml;ck. &nbsp;</p>
<p>Ein Besuch der beiden G&auml;rten ist nun gleich in mehrerlei Hinsicht aufschlussreich: Zum einen lassen die beiden Pocket-Parks einen tiefen Blick in das Herz der jeweiligen Nation zu, zum anderen weist ihr Zustand deutlich darauf hin, in welchen Stuttgarter Lagen man sich als Garten bevorzugt niederlassen sollte.</p>
<p>F&uuml;r die Translozierung und den Erhalt des chinesischen Parks sorgte einst der Chinagarten Stuttgart e.V., seit einigen Jahren ist nun der Versch&ouml;nerungsverein Stuttgart f&uuml;r ihn verantwortlich. Diesem kann man es kaum ver&uuml;beln, dass er haupts&auml;chlich dort versch&ouml;nert, wo auch die zahlenden Mitglieder sitzen &ndash; also in den gehobenen Wohngebieten. In den Erhalt des Japangartens zu investieren w&auml;re dagegen sehr gewagt, denn manche der (im Vergleich zu den Killesbergbewohnern eher weniger verm&ouml;genden) Anwohner im Osten nutzen den inzwischen schwer einsehbaren Parkbereich intensiv f&uuml;r Gelage. Davon k&uuml;nden sonntags zerbrochene Wodka-Flaschen und weitere unappetitliche &Uuml;berreste; bisweilen auch neue Graffitis oder Brandsch&auml;den.</p>
<p>Wer nun auf ein flammendes Pl&auml;doyer zum Erhalt des Japangartens wartet, liegt allerdings falsch. Denn dieser Garten ist meiner Meinung nach nicht zu retten. Er sitzt an der falschen Stelle, wurde bisher falsch instandgesetzt (der Pavillon!) und stammt aus einem Land, das so gut wie keinen Vandalismus kennt. Es w&auml;re besser gewesen, ihn nach der IGA wie alle anderen G&auml;rten abzubauen. Da dies nicht geschehen ist, wird sein Verfallsprozess ungehindert weitergehen. Es bleibt zu hoffen, dass sich nicht doch einmal japanische G&auml;ste in diesen Teil Stuttgarts verirren &ndash; der Zustand des Geschenks, das sie Stuttgart einst gemacht haben, k&ouml;nnte sie etwas verwirren. <o:p> </o:p></p>
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<p>The Chinese Garden and the Japanese Garden in Stuttgart are two left-overs from the International Garden Exposition 1993. The Chinese Garden found a new home in an upmarket residential area at the Killesberg. The Japanese Garden remained at the original place, close to a not-so-popular residential area in the East of Stuttgart. Therefore, the two gardens do not only give an insight in the culture of two asian nations, their different states can also be read as a comment on the impact of location.<o:p> </o:p></p>
<p>シュツットガルトでは、１９９３の国際園芸博覧会から、中国庭園や日本庭園があります。中国庭園は、芸博覧の後で、新しい所で立てられました。その所は、お金持ちの住宅地域です。日本庭園のは、引っ越しさせられなかって、もうシュツットガルトの東であります。今その二つの庭の有様はぜんぜん違っています。お金持ちは住むかお金持ちは住まないかどうか、庭に強い影響があります。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Behauptungen]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 07 Aug 2009 10:07:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="289" width="450" src="http://www.childner.de/media/gmp/detail_u_maritim.jpg" alt="" /></p>
<p>Aus aktuellem Anlass (Baumeister 8/2009) einige Bilder meiner letztj&auml;hrigen China-Reise. Links ein Detail eines Geb&auml;udes des neuen B&uuml;roparks der China-Telecom nahe Shanghai. Rechts das Maritim-Museum in Lingang im Bauzustand. Zuletzt noch ein Bild des Sees in Lingang, in den nach der sch&ouml;nen gmp-Legende der Tropfen f&auml;llt, von dem aus sich die Stadt ausbreitet. Was Herr Wu Di von gmp &uuml;ber die Nahansicht des Telecom-Geb&auml;udes sagt, ob das Ger&uuml;st um das Maritim-Museum auf den Betrachter wie ein Stahlger&uuml;st wirkt und welche Farbe der See hat, soll hier nicht diskutiert werden. Das Geld, das das B&uuml;ro in die Anw&auml;lte investiert hat, soll schlie&szlig;lich nicht umsonst gewesen sein.</p>
<p><img height="210" width="450" src="http://www.childner.de/media/gmp/see_2.jpg" alt="" /></p>]]></description>
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<title><![CDATA[Unverhofftes Wiedersehen]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 26 Jul 2009 23:16:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="fb" href="http://www.childner.de/media/dorniermuseum.jpg"><img height="295" border="0" align="top" width="425" title="Dorniermuseum Friedrichshafen" alt="Dorniermuseum Friedrichshafen" class="fb" src="http://www.childner.de/media/dorniermuseum.jpg" /></a></p>
<p>Wenn es nicht gerade zum Skifahren geht, bin ich vor sechs Uhr morgens eigentlich kaum aus dem Bett zu kriegen. F&uuml;r die Er&ouml;ffnung des <a target="_blank" href="http://www.dorniermuseum.de/de/architektur.html">Dorniermuseums</a> in Friedrichshafen machte ich eine Ausnahme: Vielleicht sollte die um neun Uhr angesetzte Pressekonferenz ja f&uuml;r eine leichtere Handhabung des ansonsten allzu quierligen Journalistenhaufens sorgen? Davon war ich umso mehr &uuml;berzeugt, als mir am Eingang ein dunkel bebrillter T&uuml;rsteher ein farbiges Papierb&auml;ndchen ums Handgelenk wickelte - in einem leuchtenden Rot, durch das ich mich leicht der Pressemeute zurechnen lie&szlig;. Ich f&uuml;hlte mich ein wenig wie ein Pauschalurlauber, der nun das All-inclusive-Hotel betritt.<br />
Die Tatsache, gerade getagged worden zu sein, war beim Anblick des Podiums schnell vergessen. Nun hatte ich mit einem d&eacute;j&agrave; vue zu k&auml;mpfen: Glich die Besetzung nicht jener, die ich bei der Er&ouml;ffnung des Porschemuseums bereits erleben durfte? Obwohl sich Markus Allmann und Roman Delugan etwas &auml;hneln, war es vor allem die h&uuml;bsche Dame in der Mitte, die mir sehr bekannt vorkam. Ein Blick in die Pressemappe gab meinem Gef&uuml;hl recht: Frau Becker war zuvor als Gesamtprojektleiterin des Porschemuseums t&auml;tig gewesen und hatte sich den Dornianern dadurch wohl als Museumsdirektorin empfohlen. Frau Becker ihrerseits stehen wei&szlig;e Museen ganz ausgezeichnet.<br />
Was, so fragst du, lieber Leser, nach diesen ausschweifenden Worten bestimmt, gibt es denn nun zur Architektur zu sagen? Jede Menge - zu lesen in der Oktoberausgabe des <a target="_blank" href="http://www.baumeister.de">Baumeister</a>.</p>
<p>(Bild: Dorniermuseum Friedrichshafen)<br />
<br />
・・・・・<br />
<br />
Last Wednesday, the <a target="_blank" href="http://www.dorniermuseum.de/de/architektur.html">Dorniermuseum</a> in Friedrichshafen was inaugerated. I will write an article about the architecture in <a target="_blank" href="http://www.baumeister.de">Baumeister</a> 10/2009. It will be published in German, but if anyone out there is interested in the contents, just contact me.<br />
<br />
先週の木曜日、フリッドリックっスハフェンの<a target="_blank" href="http://www.dorniermuseum.de/de/architektur.html">ドルヌィエーの新博物館</a>が開場しました。以上のドイツ語のテキストで、その「かけらおとし」について書いておりました。誰かその博物館の建築に興味があったら、<a target="_blank" href="http://www.baumeister.de">バウーマイっステッル</a>という雑誌の10月号に待たなければなりません。それまで、ドイツ語の勉強して方がいい。笑　<br />
冗談ですね。誰か本文に興味がありますなら、連絡してください。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Zwischen Kontrast und Kopie ]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 17 Jul 2009 19:53:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de"><img height="148" align="left" width="115" alt="" src="http://www.childner.de/media/notiz/meta0409_k.jpg" /></a>Heute erschienen: Die neue <a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de">Metamorphose</a> zum Thema &quot;Wiederaufbau&quot;, mit dem Neuen Museum in Berlin, dem Schweizerischen Landesmuseum in Z&uuml;rich und dem Hotel Imhofhaus in Basel. Neben der Vorstellung der Projekte f&uuml;hrten unsere Autoren mit den jeweiligen Architekten Interviews, um ihrer Haltung zu den Themen Rekonstruktion beziehungsweise Neuinterpretation auf den Zahn zu f&uuml;hlen. Details in den Ma&szlig;st&auml;ben 1:5 und 1:25 sowie eine bauphysikalische und eine statische Vertiefung erg&auml;nzen die Beitr&auml;ge.</p>
<p><br />
Out now: <a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de">Metamorphose</a> 4/2009, dealing with the reconstruction of buildings.<br />
<br />
<a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de">メタモルッフオーセ</a>の２００９年の４号が刊行されました。テーマは、建物の部分的な再建です。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Was ist denn hier passiert?]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 13 Jul 2009 22:28:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="fb" href="http://www.childner.de/media/notiz/claudia.jpg"><img height="333" width="425" alt="" src="http://www.childner.de/media/notiz/claudia.jpg" /></a></p>
<p>Wer meine Homepage nicht zum ersten Mal besucht, hat es zweifellos bemerkt: Die lange f&auml;llige General&uuml;berholung ist endlich vollzogen! Zumindest fast, denn an den Inhalten wird gerade noch gefeilt. <br />
&quot;Auf seine Homepage sollte man achten wie auf seinen Kleidungsstil&quot; - das legte mir der <a target="_blank" href="http://minimalist.cn">minimalist</a>&nbsp;schon vor L&auml;ngerem nahe. Nun habe ich mir seine Worte endlich zu Herzen genommen und mich von ihm komplett neu einkleiden lassen. Als Erinnerung an die alte Seite bleibt nur das Balkonfoto aus der Roteb&uuml;hlstra&szlig;e mit den H&auml;usern der Stuttgarter Halbh&ouml;henlage im Nacken.&nbsp;<br />
<br />
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Welcome to my redesigned Homepage. I'm still working on the contents - please contact me if you have any questions.<br />
<br />
いっらしゃいませ！クラウディア・ヒルドナーの新ホーム･ページです。もうすぐ内容を入れてるんですが、もし質問があったら、連絡してください。</p>]]></description>
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