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<title>notizen | notes | しゅき</title>
<link>http://www.childner.de</link>
<description> Webseite der Architekturjournalistin Claudia Hildner ・ Website of the journalist Claudia Hildner ・ クラウディア・ヒルドナー・ジャーナリスト・建築、デザイン

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<language>DE</language>
<copyright>http://www.childner.de/modules/news/rss.php?page_id=12</copyright>
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<category>claudia hildner</category>
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<title><![CDATA[Volle Kraft voraus!]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 04 Apr 2012 18:24:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img width="400" height="281" alt="" src="http://www.childner.de/media/piraten.jpg" /></p>
<p>Ein neuer Stern am Politikhimmel ist aufgegangen: die Piratenpartei. Um ein wenig besser zu verstehen, was da auf uns zukommt (im Moment w&uuml;rden angeblich immerhin 12 Prozent der Bundesb&uuml;rger die Neulinge w&auml;hlen), habe ich mich vor einigen Tagen in die Mailing-Liste der M&uuml;nchner Piraten eingetragen.<br />
<br />
Mailing-Listen sind etwas Wunderbares: Man bekommt live und ungefiltert alles mit, was sich die Mitglieder einer Organisation zu sagen haben. Das kann einen bereichern, verwirren, kalt lassen oder aufregen &ndash; und bisweilen auch ziemlich am&uuml;sieren. Bis vor kurzem etwa war ich ein stiller Abonnent der Attac-Mailingliste. Dort werden nicht nur Globalisierungsthemen diskutiert &ndash; sondern bisweilen auch, ob man Radio Arabella boykottieren sollte. Nicht etwa wegen der Musik, sondern weil es einen Bundeswehr-Werbespot gesendet hat. <br />
<br />
Auch bei den Piraten bekommt man viel Menschliches und allzu Menschliches mit. Vor allem aber &ndash; und das mag einige Kritiker verwundern &ndash; jede Menge politisches Engagement. Die von den Piraten geforderte Transparenz ist in jedem Punkt nachzuvollziehen. V&ouml;llig egal, ob man Parteimitglied ist oder nicht: Die Diskussionen werden offen gef&uuml;hrt, Tagesordnungen zum Bearbeiten frei gegeben, AGs im Handumdrehen gegr&uuml;ndet. Manch einer sieht im Erfolg der Piraten eine Politikverdrossenheit &ndash; ich denke, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Menschen sind froh, dass sie endlich wirklich mitwirken d&uuml;rfen, dass jedes Thema grunds&auml;tzlich erst mal ernst genommen wird, dass es eben kein Programm gibt, das alles in feste Schranken weist. <br />
<br />
Bei der Piratenpartei ist Politik ein Prozess, der sich st&auml;ndig vor den Augen aller weiterentwickelt. Ob die Piraten das durchhalten k&ouml;nnen, ob sie irgendwann doch in die &uuml;blichen Verhaltens- und Machtmuster verfallen, bleibt abzuwarten. F&uuml;r's erste darf es aber nicht Wunder nehmen, dass diese neue Partei die deutsche Politik komplett umkrempelt.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Birkhäuser ade]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 14 Mar 2012 18:01:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img width="400" height="267" alt="" src="http://www.childner.de/media/birkhauser.jpg" /></p>
<p><br />
Mit diesem Schlag hat wohl kaum jemand gerechnet: Nach &uuml;ber 130 Jahren wird der Birkh&auml;user Verlag in Basel zu Grabe getragen. Weitgehend unbemerkt von der Leserschaft der vielen herausragenden B&uuml;cher zu den Themen Architektur und Design wurde der Verlag von Springer Ende 2009 an das spanische Verlagshaus Actar verkauft &ndash; und von dort aus wohl auch zugrunde gerichtet. Actar h&auml;tte sich mit dem Kauf wohl &uuml;bernommen, h&ouml;rte man aus Fachkreisen. Mit der Aufgabe, den traditionsreichen Schweizer Verlag von Barcelona aus zu steuern, kamen die Spanier jedenfalls offensichtlich nicht zurecht.<br />
<br />
Seit letzter Woche ist Birkh&auml;user offiziell insolvent, das Konkursverfahren er&ouml;ffnet. Die vielen Autoren, Fotografen, Druckereien und Publizisten, mit denen der Verlag im letzten Jahr zusammengearbeitet hat, durften das schon vorher sp&uuml;ren: Die Buchhaltung in Barcelona &uuml;berwies schon seit etwa einem halben Jahr keine Honorare mehr, und zuletzt wohl nicht einmal mehr die L&ouml;hne der Angestellten. Wenn sich kein K&auml;ufer findet, wird der Konkurs Ende M&auml;rz eingeleitet. Was dann mit den verbliebenen Mitarbeitern passiert, und welches Schicksal auf die Zeitschrift form wartet, die von Birkh&auml;user herausgegeben wird, ist ungewiss.<br />
<br />
siehe auch: Beitrag im <a target="_blank" href="http://www.boersenblatt.net/521802/">B&ouml;rsenblatt</a></p>]]></description>
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<title><![CDATA[End of the year]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 22 Dec 2011 20:19:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="628" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/w_internet.jpg" /></p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XIX]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 28 Nov 2011 13:28:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/q_dialekt.png" class="pic1_fb"><img height="318" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/q_dialekt.png" /></a></p>
<p>A friend from Osaka teached me some words in Osaka-dialect. In my impression, the mood this dialect delivers ressembles very much the mood of the Bavarian dialect.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XVIII]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 24 Nov 2011 13:24:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_bangohan.png"><img height="315" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_bangohan.png" /></a></p>
<p>Breakfast and dinner are often served as cold dishes in Germany. The Bavarian word for a meal which looks like the one shown at the photo is &quot;Brotzeit&quot;, time for bread.</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Japanese Notes XVII]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 21 Nov 2011 13:22:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_hirugohan2.png" class="pic1_fb"><img height="365" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_hirugohan2.png" /></a></p>
<p>One of the favourite dishes at bavarian festivals: roast chicken</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XVI]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 31 Oct 2011 11:53:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_hirugohan.png" class="pic1_fb"><img height="322" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_hirugohan.png" alt="" /></a></p>
<p>Bavarian Lunch: The famous &quot;Schweinebraten&quot; (roast pork) with Knoedel (dumplings). If you think this doesn't look healthy, you might be right - but actually, most bavarians eat it with some kind of salad or cooked vegetables.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XV]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 27 Oct 2011 14:08:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_asagohan.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="359" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/p_asagohan.png" alt="" /></a></p>
<p>Bavarian Breakfast: White sausage with white beer and pretzel.</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Kleine Häuser - Small Houses]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 20 Oct 2011 10:37:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" target="_blank" href="http://www.childner.de/media/small%20houses/sh_1.png"><img height="282" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/small%20houses/sh_1.png" /></a></p>
<p>In Japan habe ich flei&szlig;ig daran gearbeitet, nun ist es endlich zu haben: Kleine H&auml;user / Small Houses, ein Buch zu zeitgen&ouml;ssischem japanischen Wohnhausbau. Mit einem Essay von Ulf Meyer zur Entwicklung des japanischen Wohnhausbaus seit der Moderne, 26 ausgew&auml;hlten japanischen Wohnh&auml;usern und sieben Vertiefungen, in denen die kulturellen und baugeschichtlichen Faktoren, die das Wohnhausdesign Nippons beeinflu&szlig;en, genauer unter die Lupe genommen werden<br />
ISBN 978-30-34607-4-38 (deutsch)</p>
<p>Finally finished: Kleine H&auml;user / Small Houses, a book I worked on during my time in Japan. The publication features an essay of Ulf Meyer on the roots of contemporary japanese residential architecture, 26 selected projects and seven articles on cultural and historical factors which influence the design of japanese dwellings.<br />
ISBN 978-30-34607-4-45 (english)<br />
&nbsp;</p>
<p><a class="pic1_fb" target="_blank" href="http://www.childner.de/media/small%20houses/sh_4.png"><img height="288" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/small%20houses/sh_4.png" /></a></p>
<p><a class="pic1_fb" target="_blank" href="http://www.childner.de/media/small%20houses/sh_5.png"><img height="288" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/small%20houses/sh_5.png" /></a></p>
<p>Auszug aus dem Buch: Vorstellung des House H von Sou Fujimoto<br />
<br />
Excerpt from the book: Presentation of House H of Sou Fujimoto</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Japanese Notes XIV]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 19 Oct 2011 14:13:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest6.png" target="_blank"><img height="321" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest6.png" alt="" /></a></p>
<p>This note comes a bit late... the Oktoberfest already finished two weeks ago. But like that, I'm quite sure that the place where it took place looks like it is shown on the photo right now.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XIII]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 03 Oct 2011 14:07:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest5_1000.png"><img height="323" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest5_1000.png" /></a></p>
<p>The typical souvenir of the Oktoberfest is a heart-shaped gingerbread. Most of them are decorated with cute slogans, and are meant as a present from men to the girl they like.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XII]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 29 Sep 2011 14:01:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" target="_blank" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest4_1000.png"><img height="324" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest4_1000.png" /></a></p>
<p>Very close to the Oktoberfest, there is a statue called&quot;Bavaria&quot;. The lady with a lion is the personification of Bavaria. Normally, she has a very quiet life, but during the Oktoberfest, she has to bear all the drunk people falling asleep close to her home.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes XI]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 26 Sep 2011 13:54:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest3_1000.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="319" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest3_1000.png" alt="" /></a></p>
<p>In the beginning and in the end of the Oktoberfest, there is a parade crosstown Munich. It's lead by the &quot;M&uuml;nchner Kindl&quot;, the &quot;child of Munich&quot;, which is in fact played by a young woman holding a beer mug.</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Japanese Notes X]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 22 Sep 2011 12:45:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest2_1000.png"><img width="400" height="320" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest2_1000.png" /></a></p>
<p>The Oktoberfest nowadays: 14 tents, 6.500.000 visitors, 6.500.000 litre of beer, drank in only 2 1/2 weeks. On the weekends, it's very difficult to enter the tents: some people are queueing up more then two hours before the tents open in the morning.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes IX]]></title>
<pubDate><![CDATA[Tue, 20 Sep 2011 13:44:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest1_1000.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="316" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/oktoberfest1_1000.png" alt="" /></a></p>
<p>The Oktoberfest is often called &quot;Beer Festival&quot;, but the actual reason for the first big Oktoberfest 1810 was the marriage of Princess Therese and Crown Prince Ludwig I. Of course, people were also drinking beer back then, but the main event was a horse race.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes - 夏休みの終わり]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 18 Sep 2011 12:41:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p>久ぶりですー　忙しい夏で、Japanese Notesを全然やりませんでしたが、月曜日からまたやります。今日、ミュンヘンのビール祭り「オクトーバーフェスト」が始まった。１２時、ミュンヘンの市長はオクトーバーフェストを開場しました。後で、ドカンという音が何回もありました。祭りの場所は家からちょっと離れていても、その音が聞こえた。意味は「今から飲もう！」のようです。月曜日から、ブログでオクトーバーフェストのことについて話したいと思います。</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Japanese Notes VIII]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 01 Aug 2011 23:10:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_8.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="320" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_8.png" alt="" /></a></p>
<p>Bavarian countryside - different from the &quot;countryside&quot; around Tokyo.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes VII]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 28 Jul 2011 23:10:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_6_.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="320" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_6_.png" alt="" /></a></p>
<p>Rules in the Westpark and how people ignore them, part II</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes VI]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 25 Jul 2011 14:53:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" target="_blank" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_5.png"><img height="320" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_5.png" /></a></p>
<p>Rules in the Westpark and how people ignore them, part I</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Japanese Notes V]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 21 Jul 2011 22:55:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_7.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="316" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/japanese_notes_7.png" class="pic1_fb" alt="" /></a></p>
<p>Spending the afternoon in a bavarian beer garden.</p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Japanese Notes IV]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 14 Jul 2011 21:35:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag4_g.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="314" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag4_g.png" class="pic1_fb" alt="" /></a><br />
<br />
Munich is nice, but sometimes I really wish I could go to Japan as easily as I can go to the city centre... just to visit &quot;JAM&quot;, my favourite bar next door in Nishikawaguchi, or to have some real japanese food.</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Japanese Notes III]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 11 Jul 2011 21:30:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="pic1_fb" target="_blank" href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag3_g.png"><img height="316" width="400" alt="" class="pic1_fb" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag3_g.png" /></a><br />
<br />
In Japan, the place I loved most in my flat was the balcony. Same in Munich, though the view is completely different.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes II]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 07 Jul 2011 21:29:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag2_g.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="318" width="400" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag2_g.png" class="pic1_fb" alt="" /></a></p>
<p><br />
Going by bike is one of the best ways to get around in Munich. The biggest advantage: you can park it easily. If you prefer to go by car, you should be prepared for a long search to find a place to park.</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Japanese Notes I]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 03 Jul 2011 21:29:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag1_g.png" target="_blank" class="pic1_fb"><img height="315" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/japanese%20notes/tag1_g.png" class="pic1_fb" /></a></p>
<p><br />
From the West of Munich to the East - my daily way to work.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/japanese-notes-i33.php</guid>
<link>http://www.childner.de/pages/posts/japanese-notes-i33.php</link>
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<title><![CDATA[Seven weeks later]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 05 May 2011 16:29:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img src="http://www.childner.de/media/nach-dem-beben/crossing.jpg" alt="" /> <br />
<br />
Arriving at Narita Airport wasn't so much different from the times I had been there before. Maybe it was a bit less crowded &ndash; at least the amount of western foreigners was definetely smaller. The train to Tokyo was on time, and the only thing which was slightly different was that there were some empty spaces inbetween the rows of advertisements. <br />
A japanese girl I asked later on told me that the TV commercials also got less &ndash; especially directly after the quake the companies were afraid of making a bad impression with a more or less funny spot inbetween the dramatic news. For some time, the only  advertisements on TV were from AC Japan &ndash; the Advertisement Council Japan, which uses the space provided by mass media or public institutions for social or cultural campaigns. They e.g. promote saving energy, or not buying more food than you need.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><img src="http://www.childner.de/media/nach-dem-beben/werbung.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In the trains, the area between windows and the lamps used to be full of advertisements - now, there is a lot of empty space.<br />
.....<br />
<br />
Saving energy is still a big topic. The information <a href="http://www.meti.go.jp/electricity.html#jukyu" target="_blank">how much energy was spent</a> during the day ( in relation to the day before -pink; in relation to the same day in the year before - dark blue) is shown almost anywhere. Everyone feels responsible for saving at least a bit of energy. At several stations, escalators don't work, and some lights &ndash; e.g. every second lamp - are switched off. Scheduled blackouts are not necessary anymore, though blackouts occur time by time. The illuminated advertising in Shibuya seems to be switched on again, but there were times when the famous crossing in front of station was rather dark. At least by japanese means. because even though the streetlights are reduced to one half, the city still seems bright enough from a foreign point of view.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><img src="http://www.childner.de/media/nach-dem-beben/rolltreppe.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Many escalators are switched off to save energy.<br />
.....<br />
<br />
Life in the city seems to be floating as ever, even with less tourists. Most of the &bdquo;gaikokujin&ldquo; (outside country people), or, less polite, &bdquo;gaijin&ldquo; (outside people) who lived in Tokyo before and went home after the quake came back in the last few weeks. Many of them &ndash; like me - left quite rapidly. Foreign companies supported their workers to go home as long as the situation was unclear. For japanese people, it must have been very strange to see them all leaving their country almost at once. They tried to be confident, but I'm sure they must have been quite scared by the Exodus. That's why some foreigners who are returning to their companies now have to face that they were called &bdquo;fly-jin&ldquo; (instead of &bdquo;gaijin&ldquo;) by a few of their colleagues. Others made jokes like: &bdquo;He went home to France because of no &bdquo;jishin&ldquo;&ldquo;, which can be translated as &bdquo;because they have no earthquakes&ldquo; or &bdquo;because he has no confidence&ldquo;. I can understand that the returners are insulted by this, but sarcasm is certainly a way to deal with the situation.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><img src="http://www.childner.de/media/nach-dem-beben/shibuya.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Life as usual in Shibuya.<br />
.....<br />
<br />
Anyone had the choice to stay or to leave, and nobody should be blamed for his or her decision. But of course, going away from Japan is easier for those who have a &bdquo;second&ldquo; or real home.  And leaving certainly doesn't fit in the claims which are promoted since the earthquakes, the claims which shall help to be confident about the reconstruction and to live with the power cuts and the afterquakes. The most popular say &bdquo;ganbarou!&ldquo; (Let's work hard / Make the best of a bad situation) or &bdquo;tsunagarou!&ldquo; (Let's stand together / unite), and there are famous anime characters (<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=ZQ6QyJ7kUBU">Doraemon</a>) and famous idol groups (<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=OKkdnuY6BbU">Arashi</a>) who promote them. Positive messages <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=4qo2Lf7MI3k">from japanese to japanese</a> are another way to cope with the situation.&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"><img src="http://www.childner.de/media/nach-dem-beben/tsunagarou.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">&quot;Proceed together. Let's unite!&quot; and &quot;For the future of our children&quot; - flags which promote strenghth and activity (here by chance in front of the TEPCO Energy Museum)<br />
.....<br />
<br />
It's difficult to judge where the natural support ends and where a risky action starts. In the supermarkets, for example, you see slogans like &bdquo;Buy Japan, Buy Tohoku&ldquo;, which appeal to your will to help the regions in the Northeast, but the need to promote the food in this way also leaves doubts whether eating it is really a good idea.  However, nobody but me seems to check the origin of the food sold &ndash; I guess people are ashamed of being watched checking it. For myself, I'm checking it, even though I understand that it might look contradictory to the &bdquo;Tsunagarou Nippon&ldquo;-claims, or rather: Not only my looks, also my actions started to make very clear that I'm an outsider. That's something I at least tried to avoid all the time I've been living in Japan before.</p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Wasser auf die Angst]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 18 Mar 2011 21:54:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="592" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/erdbeben/2.jpg" /><br />
<br />
Viele haben wohl in den letzten Tagen meine Website angeklickt, um zu erfahren, wie es mir geht, oder um mehr &uuml;ber die Situation in Japan herauszufinden. Und mussten feststellen, dass es dort nichts Neues zu lesen gab. Wie die meisten inzwischen wissen, war ich im S&uuml;dwesten des Landes auf Reisen, und wenn ich wirklich mal an einem Computer sa&szlig;, war ich vor allem damit besch&auml;ftigt, Mails zu beantworten und die aktuelle Lage zu recherchieren. Seit gestern bin ich zur&uuml;ck in Deutschland; heute habe ich Freunde und Bekannte per Mail dar&uuml;ber informiert:<br />
<br />
&quot;Ich habe S&uuml;djapan vor allem verlassen, weil ich aufgrund der Umst&auml;nde nicht zur&uuml;ck nach Tokio gehen, aber auch nicht auf unbestimmte Zeit in Hotels oder bei Freunden leben wollte. Ein Grund war aber auch der deutsche Panikjournalismus. Der hat meiner Familie - welche t&auml;glich hysterische Anrufe von Bekannten bekam - sehr zu schaffen gemacht. Ich selbst habe gestern zum ersten Mal deutsche Nachrichten gesehen, und es &uuml;berrascht einen schon, wie dort die Katastrophe &quot;verkauft&quot; wird. Ich m&ouml;chte die Gefahren nicht herunterspielen, aber wenn man die Katastrophenbilder mit Thriller-Soundtracks hinterlegt und die schwere radioaktive Verstrahlung Nordjapans (oder ganz Japans, Asiens oder der Welt) schon beschlossene Sache scheint, und alle nur noch gespannt ausharren, wann es denn so weit sein wird, halte ich das f&uuml;r in hohem Ma&szlig;e unanst&auml;ndig. ... Dass der Tod von mehreren tausend Menschen durch die allgemeine &quot;k&uuml;nstliche&quot; Panik fast schon zur Nebensache wird, tut besonders weh.&quot;<br />
<br />
<img height="274" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/erdbeben/1.jpg" /><br />
<br />
Aus Tokio hat mich heute auch die Mail einer Freundin erreicht. Ich denke, in ihr spiegelt sich sehr gut wieder, wie es den in Tokio verbliebenen Menschen im Moment geht:<br />
<br />
&quot;Many of you have asked me if there are things that you could do for us.<br />
I have now something to ask you. <br />
<br />
Please be optimistic about us.<br />
<br />
Fears and negative atmosphere are contagious. They can cross the ocean.<br />
<br />
Many negative reactions from abroad actually are re-imported and making people more worried. Remember, media always picks up &ldquo;the best of the worst&rdquo; images.<br />
<br />
Of course, there are disasters in the north, unimaginable numbers of people have lost their loved ones or at the risk of doing so. It is said that bodies are everywhere along the coast and people are freezing. The atomic plants are another concern as you know.<br />
<br />
At the same time we are managing our regular life as much as we can.<br />
<br />
Many find that that&rsquo;s the way to be responsible for the society and the future, though it is sometimes easier to be swept away by the fear and feel panicked.<br />
<br />
People in Tokyo, 250 Km away from the atomic power plant, have almost normal life. Children as young as 6 years old go to school on foot by themselves and play with their friends in the schoolyard as usual. Adults go to work (except for the foreign founded companies) by the public transport as usual. A bus driver, this morning, apologized for being behind schedule by 4 min as usual.<br />
<br />
So please make fun of Japanese geeky crazy invention as usual, play Nintendo games as usual and hit a Japanese restaurant near-by, and then if you have extra coins/notes in your pocket, put them in a donation box you can find for those fighting for their lives and have to fight for years from now on.&quot;</p>
<p><img height="267" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/erdbeben/3.jpg" /><br />
<br />
Ich bin optimistisch. Ich denke, dass die Japaner das Atomkraftwerk in den Griff bekommen. Und ich gehe davon aus, dass ich in wenigen Wochen wieder in Tokio bin.<br />
<br />
Wie viele andere Ausl&auml;nder auch f&uuml;hle ich mich zwar erleichtert, dass ich im Moment dem Stress, der durch die Berichterstattung aus dem Ausland entsteht, nicht mehr ausgesetzt bin, aber auch schuldig, weil ich gegangen bin und dadurch an der Zuversicht der Japaner kratze. Diese Zuversicht m&ouml;gen manche Naivit&auml;t nennen. Und dennoch sind die, die an die komplette radioaktive Verseuchung des Landes denken, nicht weniger naiv. Warum findet diese negative Naitivit&auml;t nur so viel mehr Anh&auml;nger? Wieso lassen wir uns so gern von unserer Angst aufessen, anstatt an das Gute, Machbare zu glauben? Wenn es die Japaner 250 Kilometer entfernt von den Reaktoren k&ouml;nnen, dann d&uuml;rfte das doch in Europa nicht so schwer fallen?<br />
<br />
<img height="594" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/erdbeben/4.jpg" /><br />
<br />
P.S. Die Bilder dieses Beitrags entstanden wenige Stunden vor dem Erdbeben am Kouya-san, Pr&auml;fektur Wakayama.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/wasser-auf-die-angst31.php</guid>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Damals wie heute]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 04 Mar 2011 13:54:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p>&nbsp;<img height="267" width="400" src="http://www.childner.de/media/damals%20wie%20heute/1-img_0376.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Japanese culture and it's appreciation for emptiness: The garden of the Ryoanji-cloister in Kyoto.<br />
・・・・・</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Japan, das sei doch auch nicht mehr das, was es einmal war. Das h&ouml;rt man nicht nur von &auml;lteren Herrschaften, sondern auch von Touristen, die etwa in das Tokioter Stadtviertel Shibuya geraten sind und sich dort zwischen bunten Schildern und Gebimmel wie Kugeln in einem Flipperkasten f&uuml;hlen. Fast Food statt Gourmetk&uuml;che, ohrenbet&auml;ubender L&auml;rm statt meditativer Ruhe, aufgebretzelte Barbiepuppen statt anmutiger Geishas, und wer vor all dem fl&uuml;chten will, landet in &uuml;berf&uuml;llten Bahnen mit &uuml;berarbeiteten und/oder hemmungslos betrunkenen Gesch&auml;ftsm&auml;nnern sowie einer Aussicht auf ein Stadtbild, in dem die H&auml;user wie vom Himmel geregnet wirken. Die japanische Gro&szlig;stadt scheint ein Gegenentwurf zum traditionellen Lebensstil des Landes zu sein.<br />
<br />
<br />
<img src="http://www.childner.de/media/damals%20wie%20heute/2-dwh_img_6943.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Japanese culture changed by density: Shibuya-crossing in Tokyo<br />
・・・・・<br />
<br />
Wieviel Wehmut verdient ein solcher Wandel? Das Jammern &uuml;ber verlorene Stadtbilder und Werte ist ja auch ein globales, vielleicht besonders ein europ&auml;isches Problem. Zumindest in Tokio &ndash; das sich mit mehr innerer Distanz betrachten l&auml;sst als die Heimat &ndash;  ist &bdquo;die alte Stadt&ldquo; ebenso wenig verloren wie &bdquo;das alte Japan&ldquo;. Trotz Erdbeben, Gro&szlig;br&auml;nden, Weltkrieg und allgemeinem Abrissfieber hat sich Tokio weniger stark verwandelt, als man annehmen w&uuml;rde. Die Bilder an der Oberfl&auml;che und die Art, wie sich manche Stra&szlig;enz&uuml;ge pr&auml;sentieren, m&ouml;gen abweisend wirken. Doch das Alte ist immer noch lebendig, spiegelt sich sogar in vielen der kunterbunten Viertel. Schon in der Edo-Zeit &ndash; der Epoche zwischen 1603 und 1868 &ndash; gab es etwa in Gro&szlig;st&auml;dten Vergn&uuml;gungsviertel mit Theatern, Kneipen und jahrmarkt&auml;hnlichen Elementen, in welchen die strengen formellen Regeln der von den Samurai gepr&auml;gten Gesellschaft teilweise au&szlig;er Kraft gesetzt waren. Als Gegenpol zum &bdquo;giri&ldquo;, der Pflicht gegen&uuml;ber dem Vorgesetzten, sollten sie die Menschen von dem Stress befreien, welchen die Erf&uuml;llung der ihnen auferlegten Aufgaben mit sich brachte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img src="http://www.childner.de/media/damals%20wie%20heute/3_SN3M0077.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">The modern Samurai wears black suits and neckties. Like in Edo-times, stress in the job is balanced by entertainment after work. <br />
・・・・・<br />
<br />
Diesem Muster folgen auch die &bdquo;modernen Samurai&ldquo; - die Gesch&auml;ftsm&auml;nner- und frauen, die nach der Arbeit gerne noch in den Arealen rund um einen nahegelegenen Bahnhof landen. Dort finden sich dann Karaoke-Boxen, Spielh&ouml;llen und alle m&ouml;glichen　Spezial-Clubs, etwa Kneipen mit Golfsimulatoren, Transvestiten-, Hostess- und Hostbars, Maid-Caf&eacute;s mit Bedienungen, die Dienstm&auml;dchenkleidung tragen, Neko-Caf&eacute;s zum Katzen streicheln oder Manga-Caf&eacute;s mit gro&szlig;en Comic-B&uuml;chereien und internetf&auml;higen Computern. Die Erscheinungsform des Vergn&uuml;gungsviertels  hat sich ge&auml;ndert, doch der Zweck ist derselbe: Die Menschen wollen den Stress kompensieren, indem sie ihren Leidenschaften nachgehen. Erstaunlich ist in der modernen japanischen Gro&szlig;stadt dabei allenfalls, dass es tats&auml;chlich m&ouml;glich ist, f&uuml;r jedes Bed&uuml;rfnis auch einen Service zu finden. Und f&uuml;r jeden Service jemanden, der daf&uuml;r Geld bezahlt.<br />
<br />
Wer sich Geishas und vor allem Maikos einmal genauer beschaut, kann nicht umhin, in ihnen eine gewisse puppenhafte Starre zu erkennen, die auch die gelegentlich recht aufgedonnerten Spa&szlig;teenager von heute auszeichnet. Wie damals folgen sie bestimmten Dress-, Frisur- und Schminkcodes &ndash; lediglich das, was allgemein als Sex-Appeal verstanden wird, hat sich im Laufe der Zeit scheinbar ver&auml;ndert. Was jetzt oft als Ideal gilt ist die &bdquo;kawaii-ness&ldquo;, also die Niedlichkeit. Viele M&auml;dchen spielen dabei mit dem Kindchenschema: Schleifen im Haar, gro&szlig;e Augen, Teddyb&auml;ren an der Handtasche. Sie orientieren sich wohl unbewusst an den Heldinnen der Comics, die sie und ihre Schulkameraden seit jeher lesen.<br />
<br />
Auch die sehr beliebten japanischen Comics &ndash; Manga &ndash; hat seine Vorl&auml;ufer in der Edo-Zeit: In kleinen Gesch&auml;ften wurden Holzdrucke als &bdquo;leichte Lekt&uuml;re&ldquo; verkauft. Sie bestanden mal nur aus einem einzigen Papier, das etwa das Ansei-Edo-Erdbeben von 1855 thematisierte, mal aus einem ganzen kleinen Buch. Heute handelt es sich zum Teil um telefonbuchdicke Schinken, die jede Woche neu erscheinen und einen gro&szlig;en Leserkreis haben. Als g&auml;nzlich unpolitische  &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung bieten sie Ablenkung, ohne dass das Gehirn sich Zusammenh&auml;nge und Bilder selbst basteln m&uuml;sste. Das Spektrum reicht allerdings bis hin zu kunstvoll gezeichneten Geschichten (z.B. Akira).<br />
&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img src="http://www.childner.de/media/damals%20wie%20heute/4_DSCF0379.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Even cheap Manga-magazines have there origin in prints sold in Edo-Times.<br />
・・・・・</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zur&uuml;ck zur Stadt, der bunten und lauten Vielfalt: Die Neon-Reklamen, welche das Stadtbild heute dominieren, sind die Nachfolger von bunten Fahnen und Schildern, die bereits zur Edo-Zeit die Art der Gesch&auml;fte nach au&szlig;en hin gro&szlig; ank&uuml;ndigten, und auch die Lautsprecher sind nur die moderne Form des asiatischen Marktschreiers. Traditionen leben in jedem Kopf, in jedem Winkel. Die zunehmende Dichte der Stadt hat daf&uuml;r gesorgt, dass sich  L&auml;den vertikal organisieren mussten &ndash; womit sich Neonlicht und Beschallung bis zum Limit der Ertr&auml;glichkeit vermehrten. Die H&auml;user stellten sich auf die Hinterbeine, und die Treppen wurden zu vertikalen Gassen. W&auml;hrend man etwa in Deutschland auf der Suche nach einem Restaurant eine Stra&szlig;e nur entlangschaut, muss man in Tokio gleichzeitig hinaufschauen. Die Dreidimensionalit&auml;t dieses Erlebnisses wirkt bei den meisten Ausl&auml;ndern mit der Unm&ouml;glichkeit zusammen, die gebotenen Informationen zu entziffern &ndash; ein Grund, wieso japanische St&auml;dte so faszinierend anders wirken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img height="267" width="400" src="http://www.childner.de/media/damals%20wie%20heute/6-IMG_0861.jpg" alt="" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Shinjuku from street level: Advertisement is building the contemporary japanese city.<br />
・・・・・<br />
<br />
<img alt="" src="http://www.childner.de/media/damals%20wie%20heute/5_IMG_0024.jpg" /><br />
<br />
Shinjuku from above: the big streets are bordered by high-rise-buildings, the centre of the block is still small-scaled<br />
・・・・・</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Holzarchitektur der Vorkriegszeit mag in Tokio weitgehend verloren sein und die H&auml;user strecken sich weit mehr als nur zwei Geschosse in den Himmel. Die Dichte hat daf&uuml;r gesorgt, dass auf immer kleineren Fl&auml;chen immer mehr passiert. Doch das Vergangene wurde dabei nicht irgendwo herzlos zur&uuml;ckgelassen, es hat sich nur immer wieder selbst editiert. Diesen ewigen Anpassungsprozesses an die Gegenwart h&auml;tte man limitieren k&ouml;nnen, etwa mit Gestaltungssatzungen, Denkmalschutzrichtlinien, Baubeschr&auml;nkungen. Das h&auml;tte nichts daran ge&auml;ndert, dass sich die Stadt ver&auml;ndert, sie h&auml;tte es nur unter bestimmten Rahmenbedingungen getan. Manche m&ouml;gen bedauern, dass dies vers&auml;umt wurde &ndash; andere sind froh dar&uuml;ber, dass hier alles passieren durfte, was passieren konnte.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/damals-wie-heute30.php</guid>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Architecture and Passion]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 01 Dec 2010 04:52:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p>Some non-architect friends lately came up with a shocking question: &quot;Can architecture be passionate?&quot; It was obvious that they were convinced of the  contrary. <br />
<br />
For them, it's probably difficult to understand how architects and their critics can get crazy  by details, &quot;just&quot; because something is solved in the very best way it  could be solved. Or - while walking through a well designed  building - to get this feeling that the architecture starts to breathe, because the spaces work together so  well that they form something which transcends the actual being. <br />
<br />
It's a pity that the passionate side of architecture seems to be so hard to perceive for &quot;outsiders&quot;. Thinking about it, it's amazing how strongly passion is connected to knowledge. However, I want to give a slight insight into how damned passionate architecture can be - by sharing the impression I got from some works I visited lately.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/passion/hongodai.JPG" alt="" /><br />
<br />
<a href="http://www.hosakatakeshi.com/" target="_blank"><strong>Takeshi Hosaka Architects</strong></a><strong> - Hongodai School and Nursery in the outskirts of Yokohama, 2010</strong> <br />
(image: Masao Nishikawa / Takeshi Hosaka architects)<br />
<br />
Like an illusion, an oscilliating image of a futuristic scenery:  Homogenous units of glass cubes put together, a rigid  grid set in a fragmented, but nature-dominated landscape. To let children play inside as if they were outside. Close to huge dark trees, whose shadows don't touch the  building yet. But there are some younger trees growing right next to it,  growing like the kids inside, framing the fragile  construct of their childhood. <br />
(published in<a href="http://www.deutsche-bauzeitung.de/de/22/Gl%C3%A4sern.html?aid=188361&amp;rubrik=thema" target="_blank"> db 11/2010</a>, &quot;Erdbebensicheres Glashaus&quot;)<br />
<br />
<br />
<img src="http://www.childner.de/media/passion/budoukan1.jpg" alt="" /><br />
<br />
<strong>Kijo Rokaku - Tokyo Budoukan at Adachi Station in Tokyo, 1989</strong> (image: Claudia Hildner)<br />
<br />
This late-eighties building in the northeast of Tokyo is a mystery: it's  an alien invader, a temple, a machine. It's an image of nature as well  as an artificial creature. It's a place for japanese culture, for  bushido, the art of fight. However, it's a peaceful monster, embracing  anyone with it's incredibly detailed and well scaled inner spaces. While some  architectural buildings seem to lack any underlying idea, these  halls keep on talking, but in a well-educated and entertaining way.  What? It's ugly postmodern rubbish? Then you are an unsensitive  post-postmodern ignorant.<br />
(published in <a href="http://epaper.konradin-relations.de/metamorphose/2010005/" target="_blank">Metamorphose 5/2010</a>, &quot;Verkannte Perle&quot;)</p>
<p><br />
<img src="http://www.childner.de/media/passion/flickr_yoxito_cc2.jpg" alt="" /><br />
<br />
<strong>Sou Fujimoto - Library of Musashino Art University in Tokyo, 2010</strong> (image: <a href="http://www.flickr.com/photos/yoxito/4834617390/in/photostream/" target="_blank">flickr.com/ yoxito</a>)<br />
<br />
Designed as a maze, it's referring to the image of the library as a  place where you can loose yourself. A place where time is irrelevant,  where you are diving deep in thoughts and fantasies of others, are  driven by coincidential discoveries, which may lead you to completely new  ways of thinking. This is not the &quot;book machine&quot;, no materialized  google-platform: this is a library, paradise on earth.<br />
(published in the issue <a href="https://www.baumeister.de/Archiv.html" target="_blank">9/2010 of Baumeister</a>, &quot;Labyrinth aus B&uuml;chern&quot;)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/passion/roku_schnitt.JPG" alt="" /><br />
<strong><br />
</strong><a href="http://www.nakam.info/english/hiroshinakamura/index.html" target="_blank"><strong>NAP architects </strong></a><strong>- Roku Museum in Oyama in Tochigi prefecture, 2010</strong> (image: NAP architects)<br />
<br />
This small exhibition hall is located in a monotoneous and unattractive surrounding. Yet it seems to be the little  wonderland this place has waited for ever since, cut right out of a fairytale. The planners took great  effort in transporting full-sized trees from a mountain landscape to  this plot - and creating the appropriate grounds for their  design with them. This is not designing out of the context, it's designing the  context as well. The roofs of the building even react to the shape of  the trees set around it. The ultimate design - with some references to  book Genesis.<br />
<br />
<br />
There are a lot more contemporary and traditional examples to talk  about, examples not only from Japan, but from all over the world: Works which architects and engineers  created with passion, works that can (or could) really transmit an emotional  message. There are counterexamples as well - but real architecture is not at all a purely rational, random output of a  profession meant to do so.<br />
<br />
----<br />
<br />
Note on the note: As I got some complaints about only writing in german, I  decided to write some notes in english (or what can liberally be considered as  english) from now on.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/architecture-and-passion29.php</guid>
<link>http://www.childner.de/pages/posts/architecture-and-passion29.php</link>
</item>


<item>
<title><![CDATA[Raus aus der Stadt]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sat, 02 Oct 2010 15:37:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img src="http://www.childner.de/media/baum/stuttgart1.jpg" alt="" /></p>
<p>W&auml;hrend in Stuttgart die ersten B&auml;ume fallen, treibt es mich in meiner neuen  Lebensabschnittsheimat Tokio in den Wald. Die letzten eineinhalb Monate  bin ich nicht aus der Stadt herausgekommen - wie schlimm das eigentlich  ist, habe ich gemerkt, als ich heute morgen nach knapp 2 Stunden Fahrt  in Mitake angekommen bin und pl&ouml;tzlich von bewaldeten H&uuml;geln umgeben  war. Das Gl&uuml;cksgef&uuml;hl hat mich fast ein wenig geschockt - f&uuml;r diesen  Ausflug war es wohl allerh&ouml;chste Zeit.</p>
<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/baum/baum4.jpg" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="554" width="400" src="http://www.childner.de/media/baum/baum2.jpg" alt="" /><br />
<br />
Die Gegens&auml;tze sind hier bisweilen schon sehr extrem: diese bis in den  letzten Winkel verbauten St&auml;dte, und dann dieses endose Gr&uuml;n, diese  dichten W&auml;lder und traumhaften Berglandschaften, in denen sich sinnlose  Gedanken denken lassen. Dass B&auml;ume in einer ganz anderen Zeit leben zum Beispiel. F&uuml;r  einen Baum ist eine vorbeiwandernde Architekturjournalistin vielleicht nichts  anderes als f&uuml;r einen Menschen eine Fliege, die viel zu schnell  vorbeizischt, um sie &uuml;berhaupt wahrnehmen zu k&ouml;nnen. Wenn es noch etwas  langsameres g&auml;be als B&auml;ume, dann k&ouml;nnte dieses etwas sehen, wie der  Trieb aus der Erde bricht, &Auml;ste aus dem Stamm schlagen, die Wurzeln die  umgebenden Felsen hochheben, sich in ihnen festkrallen. Woah.</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/baum/schrein3.jpg" alt="" /><br />
<br />
Oben am Berg ein Schrein. Man muss ja irgendwohin wandern, ein Ziel  haben. Eine gute Aussicht, ein altes Geb&auml;ude, oder das beste  Buchweizennudelrestaurant im Umkreis von - naja, oben am Berg eben. Um  den gro&szlig;en Schrein stehen am Mitake-san viele  kleine Schreine. Sie sehen aus wie &uuml;berdachte Schr&auml;nke, mit einer  Gitterkiste davor, in die man 5 Yen werfen und mit den H&auml;nden klatschen  muss. Dann h&ouml;rt der entsprechende Shintogott das Gebet, und das Klimpern  der M&uuml;nzen stimmt ihn wohlgesonnen (fast noch mehr als Geld sch&auml;tzt ein  richtiger Shinto-Gott allerdings den Sake). Vor den Schreinen sitzen  oft zwei tierische W&auml;chter - Hunde, F&uuml;chse oder L&ouml;wen. Was sie  eigentlich bewachen, ist etwas unklar, denn der Inhalt bleibt in der  Regel unsichtbar: Man betet vor geschlossenen T&uuml;ren. Aber seien wir  ehrlich: Eigentlich kann sich in den Truhen nichts befinden, was so toll  ist, dass die Fantasie es nicht schlagen k&ouml;nnte. Deshalb kann ruhig  auch das naheliegendste drin sein: gar nix.</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/baum/dach4.jpg" alt="" /><br />
<br />
Erw&auml;hnenswerte Architektur ist oben am Berg nat&uuml;rlich kaum zu sehen. Gebautes  allerdings schon, und bisweilen auch solch interessante Gebilde wie  dieses Dach, das bestimmt tolle Geschichten zu erz&auml;hlen hat...</p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[ウェブサイトの「来日」]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 15 Aug 2010 08:39:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/website%20no%20rainichi/landscape%204.jpg" /><br />
<br />
長い間作成中でしたが、やっとウェッブサイトの日本語の翻訳が完成しました。横顔、経歴、参考資料、連絡先は今３ヶ国語であります。　手記は、主にドイツ語で書いていますが、日本語のあらすじがありますから、少なくとも内容が理解できると思います。ウェッブサイトの「来日」には、到着するためのヘルパーがありました。日本語の先生の久保一美さんは私の翻訳を直してくれました。ありがとうございました！<br />
<br />
このウェッブサイトは今年の８月、１周年です。作っている時、まだシュツットガルトに住んでいました。ウェブサイトのデサインしてくれた友達の<a href="http://www.minimalist.cn/seiten/bm.html" target="_blank">ビャン・マ サー</a>は、ロゴと富士山が見えるスカイラインのデサインを構想しました。すぐ気に入りました。スカイラインは建築や日本と関係があって、それから自分の景色 の好みも表しています。今の住まいに引越ししたあとで、面白いことを見つけました。あのスカイラインは、私のアパートのバルコニーから見える景色にすごく似ていませんか。</p>
<p><br />
Finally, the information on my website is available in Japanese as well. Many thanks to my japanese teacher Kazumi Kubo, who corrected my japanese translations and gave me some precious advises.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/webusayitono300c676565e5300d27.php</guid>
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</item>


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<title><![CDATA[Tanz den Schokostick]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 09 Aug 2010 12:27:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="488" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/odori/obon_1.jpg" /><br />
<br />
Viele Dinge in Japan wirken auf den ersten Blick sehr merkw&uuml;rdig, machen aber bei genauerer Betrachtung dann doch irgendwie Sinn. Schon seit einiger Zeit frage ich mich etwa, wer als erstes auf die seltsame Idee kam, Werbespots mit synchrontanzenden Menschen zu zeigen. Zuerst dachte ich, es sei eine Art Modeerscheinung - tats&auml;chlich aber gibt es derartige Spots schon seit Ewigkeiten. Sie scheinen speziell auf das japanische Publikum abgestimmt zu sein, und - zu meinem Entsetzen - sogar zu funktionieren. Wie kommt man darauf, mit Synchrontanz Werbung - etwa f&uuml;r einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMImELHVN1w&amp;feature=related" target="_blank">Schokostick</a> oder einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHD0uIn6Ce8" target="_blank">Kaugummi</a> - zu machen? Andernorts versucht man mit allen Mitteln, zu betonen, wie ein Produkt die Individualit&auml;t unterstreicht; hier wird mit einer Gruppe geworben, deren Enthusiasmus vom Genuss einer S&uuml;&szlig;igkeit auf identische Weise befl&uuml;gelt wird.<br />
<br />
<img height="219" width="400" src="http://www.childner.de/media/odori/obon_2.jpg" alt="" /><br />
<br />
Ich hatte das Ganze schon unter dem Kapitel &quot;Mysterien Japans&quot; abgelegt, als ich letztens in meiner n&auml;heren Umgebung auf mehrere Obon-matsuris, also traditionelle&nbsp; Feiern zum mittsommerlichen Ahnenfest Obon, traf. Tats&auml;chlich handelt es sich um eine Art&nbsp; von Dorffest. Nun mag man entgegnen, im Gro&szlig;raum Tokyo g&auml;be es keine D&ouml;rfer, aber das ist ein Irrtum. Die ganze Stadt ist voller D&ouml;rfer, die sich in wieder kleinere Einheiten teilen lassen, die dann jeweils ein eigenes, kleines Ahnenfest feiern. Nach dem Besuch von drei solchen Festen - nat&uuml;rlich nur zu Recherchezwecken - wei&szlig; ich, dass der Aufbau und Ablauf so gut wie &uuml;berall identisch sind: Eine etwa quadratische Freifl&auml;che (die wie durch ein Wunder pl&ouml;tzlich zwischen dem H&auml;usermeer aufgetaucht zu sein scheint), ges&auml;umt von kleinen Fressb&uuml;dchen; in der Mitte ein zweist&ouml;ckiger Ger&uuml;stturm, in dessen oberem Geschoss sich ein Trommler postiert hat, und in dessen unterem Geschoss sich eine B&uuml;hne mit etwa acht T&auml;nzern befinden. Jemand im Organisationszelt (mehr Obi als Obon) dr&uuml;ckt auf die Play-Taste einer Sound-Anlage, und ein etwas in die Jahre gekommenes Band mit einer leicht jaulender Hintergrundmusik erklingt. Der Trommler auf dem Turm sowie einige weitere Trommler, die sich vor dem Aufbau postiert haben, beginnen im Rhythmus dazu zu trommeln. Die acht Menschen auf der B&uuml;hne tanzen dazu: sehr konzentriert und eher langsam, aber absolut synchron. <br />
<br />
<img alt="" src="http://www.childner.de/media/odori/obon_4.jpg" /><br />
<br />
Nach wenigen Takten bilden die Zuschauer - hier tummelt sich alles von der Oma bis zum Enkel - einen zweiten Kreis um den Turm, um die Bewegungen der Vort&auml;nzer nachzuahmen. W&auml;hrend mich der Rhythmus der Musik, der Blick auf die farbenfrohen Yukatas der T&auml;nzerinnen und die Augusthitze mehr und mehr einlullen, passiert es: Pl&ouml;tzlich, inmitten dieser traditionellen harmonischen Stadtteilfeier, muss ich an Schokosticks denken. Ganz sch&ouml;n raffiniert.<br />
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Synchronous dancing is a special feature of japanese commercials. Normally, products are sold by pointing out the meaning for the individual, here they are sold by showing a group freaking out by eating e.g. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMImELHVN1w&amp;feature=related">chocolate biscuit</a> or a <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHD0uIn6Ce8" target="_blank">chewing gum</a>. I couldn't think of any reason for the popularity of those mass-dance-commercials, until I visited several Obon-matsuri (japanese all-saints-day in mid-summer). There is a stage with about&nbsp; 8 dancers, which show how to move, and the visitors imitate them as best as they can. Watching them, I couldn't help but think about chocolate biscuits. A clever way of using the unifying power of a&nbsp; tradition? <br />
<br />
日本のCMでは、シンクロナス・ダンスをよく見えます。普通は、CMが製品の個人的な価値を表すように作られていると思います。そのシンクロナス・ダンスのCMでは、大きなグルップは同じことをすると、とても楽しそうになります 「例　<a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMImELHVN1w&amp;feature=related" target="_blank">ポッキー</a>、<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHD0uIn6Ce8" target="_blank">FIT's</a>」 。日本に限るCM スタイルだと思います。それはなぜかそうですか？最近、近辺にあるお盆祭りを見に行ったので、ちょっと分かりに来ました。お盆踊りはなんてシンクロナス・ダンスですね。CMを作る会社は、その伝統的な、良いイメージを使っているでしょう。見者はそのCMを見たら、良い思い出が浮かばれますでしょう。お盆祭りを見て、ぽっキーを食べたがりになる人があるかもしれませんですけど。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Aggregatszustände]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 04 Jul 2010 11:30:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p>Es gibt leichten Regen, es gibt starken Regen, und es gibt Japan, wo die feuchte Luft pl&ouml;tzlich kondensiert und auf die Erde platscht, um danach ruckzuck wieder feuchte Luft zu werden. Dass man durch solche Wetterlaunen bisweilen pitschnass wird, st&ouml;rt dabei kaum, denn der schw&uuml;l-hei&szlig;e Juli treibt allen Nicht-Japanern ohnehin faustdicke Schwei&szlig;perlen auf die Stirn. Wie es die Einheimischen schaffen, trotz dieses Wetters noch lang&auml;rmlig oder gar mit Sakko herumzulaufen, ist hingegen ein Geheimnis. M&ouml;glicherweise sind ins Futter ein paar K&uuml;hlakkus eingen&auml;ht. Wer die &ldquo;fortgeschrittene&rdquo; japanische K&uuml;hltechnik kennt, w&uuml;rde sich &uuml;ber einen solchen Clou nicht wundern. Alternative f&uuml;r Menschen, die lieber ihre H&auml;user als ihre K&ouml;rper dick einpacken: M&ouml;glichst leichte Kleidung und riskieren, zwischen den chicen Japanern wie ein verirrter Strandurlauber zu wirken.</p>
<p><img height="517" width="400" src="http://www.childner.de/media/wasserspiele/SN3M0164-h.jpg" alt="" /><br />
<br />
Die t&auml;gliche Dusche, mit der man zur Regenzeit rechnen muss, ist zun&auml;chst erfrischend, wird aber schnell zum Problem, wenn man danach einen auf Normaltemperatur heruntergek&uuml;hlten Supermarkt betritt oder mit der U-Bahn f&auml;hrt. Auch hier bewahren die durchn&auml;ssten Japaner Haltung, w&auml;hrend man sich selbst das Schlottern kaum verkneifen kann und sich ausnahmsweise w&uuml;nscht, es w&auml;re drinnen so warm wie drau&szlig;en. Heute &ndash; einer dieser mit allen m&ouml;glichen Varianten von Feuchtigkeit gesegneten Tage &ndash; habe ich den K&auml;lteschock in der U-Bahn umgehend mit einer gl&uuml;hend hei&szlig;en, scharfen Nudelsuppe bek&auml;mpft, wodurch mir ein bisschen schwindelig wurde, so dass ich mich wieder unter eine Klimaanlage setzen und Eiswasser trinken musste. <br />
Vielleicht war der Schwindel aber auch die Nachwirkung der heute abgelegten Japanisch-Pr&uuml;fung, bei der ich zweieinhalb Stunden lang hinter dem R&uuml;cken eines breit gewachsenen Amerikaners verschwand, den schon allein die Reibungsw&auml;rme in der viel zu engen H&ouml;rsaalbank zum Transpirieren zwang.<br />
<br />
<img src="http://www.childner.de/media/wasserspiele/SN3M0144.jpg" alt="" /><br />
<br />
Dass ich heute eine Pr&uuml;fung abgelegt habe, hat mich gestern aber nicht daran gehindert, noch das wundersch&ouml;ne Fu&szlig;ballspiel zu sehen (um mal wieder auf ein Thema zu kommen, &uuml;ber das ich nur hier schreiben kann, da mich mangels Kompetenz niemand f&uuml;r entsprechende Artikel bezahlt). Nachdem ich best&uuml;rzt feststellen musste, dass der japanische Sender, der bisher die WM-Spiele &uuml;bertragen hat, pl&ouml;tzlich Wimbledon zeigt, und ich den anderen Sender, auf dem mutma&szlig;lich das Spiel &uuml;bertragen wurde, nicht empfangen kann (besitze nur einen Computer-TV-Stick mit eingeschr&auml;nkter Programmauswahl), machte ich mich schleunigst auf die Suche nach einem Lifestream im Internet. Wurde auch f&uuml;ndig, aber dann verdeckte eine 15-sek&uuml;ndige Werbeeinblendung Herrn M&uuml;llers Drei-Minuten-Tor. Nach einem kleinen Wutanfall pfiff ich auf die moderne Technik und machte mich&nbsp; auf die Suche nach einer nahegelegenen Kneipe mit konventionellem Fernseher. Dort brachte ich erst einmal die anwesenden Japaner und den Amerikaner auf Linie, damit keiner mein Jubeln st&ouml;ren konnte. Wir einigten uns darauf, f&uuml;r Deutschland zu sein, aber dass es okay sei, sich bei Gelegenheit &uuml;ber Messi zu freuen. Nach den n&auml;chsten zwei Toren war Messi dann aber zum Gl&uuml;ck auch vergessen. <br />
Ob die Pr&uuml;fung was geworden ist, werden wir sehen &ndash; das Ergebnis des Spiels hat meine Motivation jedenfalls stark befl&uuml;gelt. Nun hoffen wir mal, dass die Deutschen auch im n&auml;chsten Spiel nicht nass werden.<br />
<br />
・・・・・</p>
<p>There is soft rain, there is hard rain, and there is Japan, where the wet air is suddenly condensating and splashing on the ground, only for becoming wet air again soon after. Getting soaking wet in the rain is at least a variation of getting wet by your own sweat, which is a problem particularly to foreigners in Japan. Japanese themselves seem to be widely resistant against wet heat, at least they still look quite neatly and are wearing jackets and longsleaves, while the foreigners prefer to change to a kind of beach fashion.<br />
(Furtheron, the topic of the article is discreetly changing to soccer and the German performance in the World Cup, because of the author's need to write about topics nobody is paying her for to write about).</p>
<p>雨には、小雨とか大雨があります。でも日本の梅雨は、別なことです。湿っている空気は急にコンデンスするかようにして、「ばちゃん」と地面 につきます。それから、しずくはとたんにまた湿気になります。雨でぐちょぐちょになることは、別に悪くないです。今の天気では、雨がなかったら、自 分の汗でぐちょぐちょになりますから。汗をかくことは、外国人の問題かもしれません。日本人は、蒸し暑い天気にかかわらず、ちゃんと背広を着ている。外国 人はビーチに行くかような格好で出かけます。<br />
「続いて、記事のテーマはサッカーのW杯およびドイツチームのパーフォーマンスにかわりますー　昨日の成功に応じて、サッカーについて書きたいというんです」</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/aggregatszustaende25.php</guid>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Banzai]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sat, 26 Jun 2010 20:42:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="241" width="400" src="http://www.childner.de/media/banzai/fans.jpg" alt="" /></p>
<p>Als die Japaner 1:0 gegen Kamerun gewonnen hatten, herrschte hier noch ungl&auml;ubiges Staunen. Gewonnen? Die eigene Mannschaft, die kaum ein Vorbereitungsspiel f&uuml;r sich entscheiden konnte? Das Spiel gegen Holland d&auml;mpfte die neu geborenen Erwartungen leicht, aber seit dem Sieg gegen D&auml;nemark gibt es kein Halten mehr: Im Fernsehen werden die drei Tore t&auml;glich mehrfach gezeigt, der zuk&uuml;nftige Gegner Paraguay wird von allen Seiten analysiert, die Spielweisen verglichen, Hoffnungen und &Auml;ngste gesch&uuml;rt. Selbst wer sich von Fernsehern weitgehend fernh&auml;lt, wird Honda und Co. unweigerlich begegnen. Etwa beim Einkaufen, wo mein Lieblingsbier inzwischen &bdquo;Samurai Blue&ldquo; tr&auml;gt, oder auf den Werbebildschirmen in der Bahn, denen man &ndash; eingeklemmt zwischen sauber sortierten Japanern &ndash; kaum entkommen kann. Auf wievielen Handy-TVs w&auml;hrenddessen in einer Endlosschleife die Highlights laufen, l&auml;sst sich freilich nur vermuten. Aus meinen Worten k&ouml;nnte man schlie&szlig;en, dass mir das alles zuviel ist. Tats&auml;chlich freue ich mich aber sehr f&uuml;r mein Gastgeberland, und dr&uuml;cke ihm auch beim n&auml;chsten Spiel die Daumen. Zu Gewissenskonflikten kann das &ndash; wenn meine &Uuml;berlegungen stimmen &ndash; ohnehin erst im Halbfinale kommen. <br />
&nbsp;</p>
<p><img height="533" width="400" src="http://www.childner.de/media/banzai/rolltreppe.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
Nachdem ich nun daf&uuml;r gesorgt habe, dass der japanische Erfolg auch hier entsprechend gew&uuml;rdigt wird, muss irgendwie eine &Uuml;berleitung zu etwas ganz anderem her. Ich versuchs mal so: Fu&szlig;ball, WM 2010, S&uuml;dafrika, Vuvuzelas, L&auml;rmbel&auml;stigung, Lautsprecher. In Japan scheint es keine Regelung daf&uuml;r zu geben, wer wann und wo Lautsprecher benutzen darf und welche Meldungen es wert sind, mit 90 Dezibel&nbsp; durch einem Wohnort zu schallen. Und dann sind die meisten Durchsagen (zumindest f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Menschen) auch noch recht &uuml;berfl&uuml;ssig. Wenn ich etwa vom Bahnhof nach Hause gehe, dann reden auf diesem Weg etwa zehn k&uuml;nstliche Frauenstimmen auf mich ein. &bdquo;Nishikawaguchi. Passen sie auf den Spalt vor ihren F&uuml;ssen auf und vergessen sie nichts.&ldquo; T&uuml;ddeld&uuml;delt&uuml;ddeld&uuml;delt&uuml;ddeld&uuml;del-d&uuml; - &bdquo;Vorsicht, die T&uuml;ren schlie&szlig;en.&ldquo; &bdquo;Der n&auml;chste Zug auf Gleis eins f&auml;hrt um 17.20h in Richtung Tokyo Bahnhof.&ldquo; Vogelgezwitscher. &bdquo;Passen Sie auf, das ist eine Rolltreppe. Passen Sie auf, das ist eine Rolltreppe. Passen Sie auf, das ist eine Rolltreppe....&ldquo; &bdquo;Auf der linken Seite befinden sich die Toiletten. Auf der linken Seite befinden sich die Toiletten. Auf...&ldquo; Bahnschranke, Ticket reinschieben: T&uuml;&uuml;&uuml;t-zack. Oder: T&uuml;&uuml;&uuml;t-TATA, nachzahlen. Der Aufzug:. &bdquo;Wir fahren jetzt ins Erdgeschoss.&ldquo; Ladenstra&szlig;e vor dem Bahnhof: &bdquo;F&uuml;r den Kunden &ndash; mit vereinten Kr&auml;ften! F&uuml;r den Kunden &ndash; mit vereinten Kr&auml;ften! F&uuml;r den...&ldquo; Die Ampel: &bdquo;Kuckuck. Kuckuck. Kuckuck.&ldquo; Farbe wechselt: &bdquo;Es ist gr&uuml;n.&ldquo; Andere Ampel: &bdquo;Zirp. Zirp. Zirp.&ldquo; Gro&szlig;er Lastwagen biegt ab: &bdquo;Biegt nach rechts ab. Biegt nach rechts ab. Biegt...&ldquo; <br />
Zuhause geht es weiter. Aus den umliegenden Schulen ert&ouml;nt zu festgesetzten Zeiten aus mysteri&ouml;sen Gr&uuml;nden die Melodie von &bdquo;Es ist ein Ros entsprungen...&ldquo;. Die Chinesen vom Recycle-Shop gegen&uuml;ber fahren t&auml;glich einmal mit dem Kastenwagen durch die Stra&szlig;en und eine Lautsprecherstimme verk&uuml;ndet in schepperndem Japanisch, das man nun Waschmaschinen, Fernseher, Nachtkomm&ouml;dchen, Herdplatten, K&uuml;hlschr&auml;nke etc. bei ihnen loswerden k&ouml;nne.&nbsp; Da demn&auml;chst Wahlen anstehen, schleicht gelegentlich auch ein Propagandabus vorbei, aus dem Marschmusik und leidenschaftliche Parolen klingen. <br />
Da denk ich doch mit etwas Wehmut an den Stuttgarter Kartoffelmann, der lediglich samstags um 11 Uhr vor meinem Fenster Halt machte und &ndash; mit kr&auml;ftiger Stimme und ohne jeden Lautsprecher &ndash; &bdquo;Ka-tofffen, Eeedbeeen, Eijee&ldquo; zum Verkauf anbot. Dank ihm wusste man immerhin: Es ist Wochenende.<br />
&nbsp;</p>
<p><img height="300" width="400" src="http://www.childner.de/media/banzai/kaisatsu.jpg" alt="" /><br />
<br />
Auch hier gibt es lautsprecherlose akustische Reize, etwa vom Sportunterricht auf einem Bolzplatz in der N&auml;he. Zu Beginn oder zum Abschluss ihres Trainings rufen die Sch&uuml;ler, dem Beispiel ihres Lehrers folgend, mehrmals &bdquo;Banzai&ldquo;, was &bdquo;10.000 Jahre&ldquo; bedeutet und mich &ndash; wegen der Assoziation zum tausendj&auml;hrigen Reich &ndash; zun&auml;chst doch sehr irritiert hat. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ten_thousand_years" target="_blank"><u>Wikipedia</u></a> erkl&auml;rt mir, dass der Ausruf von den Chinesen stammt, dort eine Ehrenbezeugung gegen&uuml;ber dem Kaiser war und im heutigen Japan als Freudenjuchzer gesehen werden kann &ndash; im zweiten Weltkrieg wurde &bdquo;Banzai&ldquo; allerdings auch als Schlachtruf verwendet. Ob die Sch&uuml;ler nun juchzen oder Krieg spielen, wei&szlig; ich nat&uuml;rlich nicht.<br />
Dass es zehntausend und nicht tausend Jahre sind, kommt mir sehr gelegen, denn das verweist gleich auf eine Besonderheit in der japanischen Z&auml;hlweise: Hier werden gr&ouml;&szlig;ere Zahlen nicht in 1000er, sondern in 10.000er Einheiten strukturiert. Das kann die Gehirnzellen bisweilen ganz sch&ouml;n strapazieren: 10.000 verk&uuml;rzt man in Japan zu 1 &bdquo;man&ldquo;, und wenn man es dann etwa mit 1.345 &bdquo;man&ldquo; Yen zu tun hat, und diese in Euro umrechnen soll, ist man schon mal eine Weile damit besch&auml;ftigt, die Nullen zu sortieren. Zur Aufl&ouml;sung: plus vier nullen, minus zwei Nullen, macht plus zwei Nullen, die man an 1345 anh&auml;ngt und damit &ndash; beim derzeitig lausigen Stand unserer W&auml;hrung nur leicht abgerundet &ndash;&nbsp; auf etwa 130.000 Euro kommt. <br />
Nicht, dass ich mich oft mit solchen Summen herumschlagen m&uuml;sste. Oder das irgendetwas mit Fu&szlig;ball zu tun h&auml;tte.</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/banzai24.php</guid>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Mit Taut im Garten]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 07 Jun 2010 16:47:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="322" width="400" src="http://www.childner.de/media/taut/1_katsura3_k.jpg" alt="" /><br />
<br />
Vier Mal war ich bereits in Kyoto, doch die Katsura-Villa ist mir bisher immer entgangen. Das lag sicher auch daran, dass man sich f&uuml;r die Besichtigung im kaiserlichen Haushaltsamt anmelden muss: Das klingt doch erst mal nach reichlich B&uuml;rokratie. Einer meiner Reisebegleiter - Bruno Tauts Buch &quot;Nippon mit europ&auml;ischen Augen gesehen&quot; - bewegte mich nun endlich dazu, den Weg auf mich zu nehmen. Denn zur Katsura-Villa, die er 1933 besichtigt hat, schreibt Taut: &quot;Nach allem, was ich&nbsp; ... an alter Architektur in Japan gesehen habe, ist dieser Bau aus dem 17. Jahrhundert tats&auml;chlich die klassische Architektur Japans, so etwa wie die Akropolis in Athen und ihre Prophyl&auml;en und der Parthenon. ... Der moderne Architekt wird mit Erstaunen feststellen, dass dieses Geb&auml;ude absolut modern ist, insofern n&auml;mlich, als es seine Anforderungen auf k&uuml;rzestem und einfachstem Wege erf&uuml;llt.&quot; Seinen nachfolgenden Beschreibungen der r&auml;umlichen Gegebenheiten und der &Uuml;berg&auml;nge von Villa und Garten zu folgen, ist mangels eines &Uuml;bersichtsplans allerdings nahezu unm&ouml;glich. Also auf zur Katsura Villa, auf den Spuren von Bruno Taut!<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/2_katsura4_k.jpg" alt="" /><br />
<br />
Im kaiserlichen Haushaltsamt, das wenig kaiserlich in einer Art Bungalow untergebracht ist, wartet allerdings eine Entt&auml;uschung: Zwar seien noch ein paar Pl&auml;tze f&uuml;r eine F&uuml;hrung am n&auml;chsten Tag frei, doch k&ouml;nne nur die Gartenanlage, nicht das Innere der Villa besichtigt werden. Das stand zwar so &auml;hnlich auch im Reisef&uuml;hrer, doch k&ouml;nnte man f&uuml;r Architekten nicht einmal eine Ausnahme... nein. Nun gut.<br />
Die F&uuml;hrung beginnt nach einem kurzen Film, der die nachfolgende Tour schon mal zusammenfasst (und in dem sogar der Name Bruno Taut f&auml;llt), vor dem Eingangstor zum Garten. Die beiden leicht gebogenen Holzst&auml;mme (Kork), das Grasdach und die schiere Bescheidenheit dieses T&ouml;rchens verbl&uuml;ffen gleich mehrfach: Zum einen, da der Europ&auml;er sich den Eingang zu einer kaiserlichen Villa aus dem 17. Jahrhundert doch etwas anders vorstellt, zum anderen, da sich nicht ganz erschlie&szlig;en l&auml;sst, wo Bruno Taut hier Prinzipien der Moderne verk&ouml;rpert sah. Doch nun gut, wir sind ja noch am Eingang, da ist es ja gar nicht so verkehrt, mit der Urh&uuml;tte anzufangen.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/3_katsura1_k.jpg" alt="" /><br />
&nbsp;<br />
Um nichts zu verpassen, h&ouml;re ich die Erkl&auml;rungen des englischen Audioguides trotz gegenteilig lautender Handlungsanweisungen heimlich voraus, um danach dem japanischen Gartenf&uuml;hrer lauschen zu k&ouml;nnen, der tats&auml;chlich mehr zu bieten hat als die Dame auf dem Tonband. Bei seinen Erl&auml;uterungen zu der Verlegetechnik der Steine, die durch den Garten mit seinen Pavillons, Teeh&auml;usern und der kleinen buddhistischen Halle f&uuml;hren, kapituliere ich allerdings. W&auml;hrend man in Europa zu dieser Zeit eher darauf bedacht war, seinen Reichtum zur Schau zu stellen, scheint man hier vor allem dar&uuml;ber sinniert zu haben, wie man Steine formell richtig aneinander legt. Dennoch sind es weniger die Einzelemente, als deren geschickte Verkn&uuml;pfung, die diesen Garten ausmachen, oder wie es Taut formuliert, &quot;ohne dass man diese Anlage mit dem Verstand analysiert, f&uuml;hlt man, dass hier die Kunst des Gartens menschliche Beziehungen und Zusammenh&auml;nge und zwar in &auml;u&szlig;erst verfeinerter Form wiedergibt&quot;.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/4_katsura6_k.jpg" alt="" /></p>
<p>Dass die Villa am Ende verschlossen bleibt, ist vielleicht gar nicht so tragisch, denn wenn man sich den Abschnitt zur Katsura-Villa in Tauts Buch nochmals genauer anschaut, wird man feststellen, dass dem Inneren des Wohngeb&auml;udes nur wenige S&auml;tze gewidmet sind. Tats&auml;chlich scheint es eher der Garten samt seiner kleinen Architekturen gewesen zu sein, der Taut vom Wert dieser Anlage &uuml;berzeugt hat, &quot;mit einer Sch&ouml;nheit, die absolut nicht dekorativ, sondern funktionell im geistigen Sinne ist&quot;. <br />
Bruno Taut hielt &uuml;brigens den Baumeister, Gartenk&uuml;nstler und Teemeister Kobori Enshu f&uuml;r den Sch&ouml;pfer dieser Anlage und erkl&auml;rte ihn kurzerhand zum Genie. Er recherchierte seine Lebensumst&auml;nde und besuchte sein ehemaliges Wohnhaus, brachte danach allerdings offensichtlich etwas entt&auml;uscht zu Papier: &quot;Mir scheint, dass dort vielleicht nur ein Zimmer, n&auml;mlich das Wohnzimmer Kobori Enshus als sein eigenes und reines Werk anzusehen ist.&quot; Heute ist bekannt, dass Kobori Enshu selbst am Bau der Villa Katsura kaum beteiligt war, die Anlage in einem Zeitraum von &uuml;ber 50 Jahren entstand und mehrmals ver&auml;ndert und erweitert wurde. Nun gut, man darf sich keine Illusionen machen: Nippon mit europ&auml;ischen Augen zu sehen bedeutet eben auch, manches Wichtige zu &uuml;bersehen.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/taut/6_katsura5_k.jpg" alt="" /></p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/mit-taut-im-garten22.php</guid>
<link>http://www.childner.de/pages/posts/mit-taut-im-garten22.php</link>
</item>


<item>
<title><![CDATA[Mein erster Leserbrief!]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 07 Jun 2010 16:31:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>&quot;Ich freu mich ja immer besonders &uuml;ber neue Eintr&auml;ge auf deinem Blog (...), und ... dieses Mal f&uuml;hle ich mich mit deinen poetischen Reflexionen zu Wellblech und alten Kornspeicher ja quasi pers&ouml;nlich angesprochen. W&auml;re deine Website interaktiv, so mit Kommentarfunktion und Leserbriefseite (...), m&uuml;sste ich ja ganz dringend zu diesen schwierigen von Dir angesprochenen Fragen eine &ouml;ffentliche Meinung riskieren... &quot;Zeugt es von einem Mangel an Respekt, die Bauten nicht von den wenig ansehnlichen Anh&auml;ngseln zu befreien? Ist das Sezieren und Freilegen einzelner Geb&auml;udeschichten n&ouml;tig, um dem Geb&auml;ude gerecht werden? Oder w&auml;re das nur ein lustvolles Lecken am Morbiden?&quot; In der Tat - ist das Sezieren lockender Baugeschichte(n) ein leckeres Lutschen? Entflie&szlig;t der Feder des Bauforschers und Denkmalpflegers nicht doch meist nur lachhaftes Labern? Lallende Lust - Unbewusst?&quot;</em></p>
<p>Lieber C.K., tats&auml;chlich hatte ich schon &uuml;berlegt, den Beitrag dir zu widmen - dass du mich nun ertappt hast, freut mich also um so mehr.&nbsp; Dass in meinem Blog die Kommentarfunktion fehlt, ist vielleicht wirklich ein Manko... Ich will ja nur nicht, dass sich arme Menschen dazu gezwungen f&uuml;hlen, unter meine Blogeintr&auml;ge einen Kommentar zu setzen, weil ich ihnen sonst nicht mehr zum Geburtstag gratuliere. Aber es gibt ja immer Mittel und Wege, das Statische interaktiv werden zu lassen - wenn man nat&uuml;rlich auch einwenden kann, dass es nicht ganz zeitgem&auml;&szlig; ist, wenn ich als Big Sister die Hand darauf habe...</p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Kura in Tochigi]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 12 May 2010 15:35:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img src="http://www.childner.de/media/tochigi/IMG_0518.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
In Japan gibt es nur wenige Geb&auml;ude, die &auml;lter sind als 200 Jahre &ndash;&nbsp; traditionell wurde hier ja nicht mit Stein, sondern mit Holz gebaut, und selbst widerstandsf&auml;hige Geb&auml;ude&nbsp; wurden oft ein Opfer der Br&auml;nde, die den st&auml;rkeren Erdbeben folgten. Ziegel haben es in Japan nie zu einer besonderen Beliebtheit gebracht, da sich konventionell gemauerte W&auml;nde beim Plattenzittern kaum bew&auml;hrt haben. Holz brennt, Lehm- und Ziegelw&auml;nde fallen um &ndash; kein Wunder, dass Japan sp&auml;testens nach dem Zweiten Weltkrieg im Stahlbetonzeitalter angelangt war, und davon beim Wiederaufbau (=Neuaufbau) reichlich Gebrauch machte.<br />
Je nachdem, wie stark eine Stadt im Krieg zerst&ouml;rt worden ist, aber auch abh&auml;ngig davon, wie sehr sie sich danach dem wirtschaftlichen Wachstum beugen musste, finden sich in einigen St&auml;dten noch traditionelle Bauten. Etwa die &quot;Kura&quot; (Speicherbauten) in Tochigi, die weitgehend aus der Edo-Zeit stammen. Sie geh&ouml;rten einzelnen reichen Familien, die dort Reis bzw. Seidenstoffe und Kimonos einlagerten. Unter ihnen finden sich auch viele &quot;Ishigura&quot;, also aus gr&ouml;&szlig;eren Steinen gemauerte Speicherbauten: Die Kostbarkeiten sollten schlie&szlig;lich unbedingt vor Feuer gesch&uuml;tzt werden.<br />
&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/tochigi/IMG_0511.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
Die Bauten sind unterschiedlich gut erhalten: manche stehen zusammenhanglos und halb verloren zwischen Bauten der Nachkriegszeit, andere bilden eigene kleine Stadtviertel und wurden meist liebevoll&nbsp; aber immer auch mit einem Augenmerk auf die jeweiligen Nutzerw&uuml;nsche&nbsp; restauriert. An manchen Ecken schlie&szlig;en die Kura auch unmittelbar an Geb&auml;ude neueren Datums an, oder wurden an den Wetterseiten mit dem in Japan sehr beliebten Wellblech bekleidet. Statt um jeden Preis die Patina eines Geb&auml;udes zu erhalten oder gar k&uuml;nstlich wiederherzustellen, scheinen diese Geb&auml;ude eher einem nat&uuml;rlichen Prozess ausgesetzt. Zeugt es von einem Mangel an Respekt, die Bauten nicht von den wenig ansehnlichen Anh&auml;ngseln zu befreien? Ist das Sezieren und Freilegen einzelner Geb&auml;udeschichten n&ouml;tig, um dem Geb&auml;ude gerecht werden? Oder w&auml;re das nur ein lustvolles Lecken am Morbiden? Vielleicht sind diese Bauten ganz froh, dass ihnen keine Geschichten aufgedr&auml;ngt werden, derer sie vielleicht schon lange m&uuml;de geworden sind. Dass sie Dinge einfach vergessen d&uuml;rfen, um zu sein, was sie geworden sind &ndash; nicht, was sie gewesen sind.<br />
&nbsp;</p>
<p><img height="489" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/tochigi/IMG_0514.jpg" /><br />
<br />
<br />
P.S. F&uuml;r die Kura in Tochigi hege ich auch aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden Zuneigung: Zum einen, weil von dort die Erdbeeren des nahegelegenen Supermarktes stammen (mjam), zum anderen weil mein zu langer Vorname mittlerweile von einigen Japanern zu &quot;Kura&quot;-chan transformiert wurde.</p>
<p><br />
・・・・・</p>
<p><br />
The &quot;Kura&quot; in Tochigi (north of Tokyo) are small to medium sized buildings which were used by rich families to store rice, kimonos or other belongings. As Tochigi wasn't too hardly hit by the air raids of the second world war, many of those old buildings survived. <br />
<br />
栃木市の蔵ですー　下町で色々な江戸時代に建てられた蔵が見つけられます。おおや石で作った蔵もたくさんあります。改修された蔵は多いいんだけれど、たまに哀れなビルもあります。ですから、両方があるから、建てられた時代も、元の格好も分かります。</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[You know my name]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 15 Mar 2010 14:00:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img src="http://www.childner.de/media/tokio/my-own.jpg" alt="" /></p>
<p>Meine eigene Visitenkarte - die ich selbstverst&auml;ndlich immer bei der Hand habe, um in der Papierschlacht kontern zu k&ouml;nnen.</p>
<p>.....</p>
<p>Visitenkarten sind in Japan unverzichtbar. Dennoch war ich sehr erstaunt, als mir selbst alte Freunde und Bekannte beim ersten Wiedersehen ihre Visitenkarte zusteckten. Was soll ich eigentlich damit? Die privaten Telefonnumern und E-Mailadressen kenne ich, und in der Arbeit werde ich sie ohnehin in Ruhe lassen. <br />
Zur Selbstdarstellung taugen sie auch nicht gerade - das fade Firmen-Layout f&uuml;llt jeden freien Quadratzentimeter. Nat&uuml;rlich ist die T&auml;tigkeit, die man zur Nahrungsbeschaffung ausf&uuml;hrt, f&uuml;r die Selbstdefinition wichtig. Aber der Visitenkartenkult ist mir doch etwas unheimlich. Ihn als vom Kapitalismus auferzwungen zu erachten w&auml;re naheliegend, aber ungerecht. Sonst g&auml;be es hier nicht von alters her Begriffe wie den des &quot;Shakaijin&quot; (&quot;Mensch der Gesellschaft&quot;). Zu diesem wird man beim Eintritt ins Berufsleben (ob Arbeitlose auch noch als &quot;Shakaijin&quot; bezeichnet werden k&ouml;nnen, wei&szlig; ich allerdings nicht). <br />
An Erkl&auml;rungen f&uuml;r die starke Verbundenheit der Japaner zur Arbeitsst&auml;tte versuchen sich Nippon-Exegeten gerne. Meist steht dabei das Prinzip des &quot;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Giri_%28Japanese%29">Giri</a>&quot; im Mittelpunkt. Verk&uuml;rzt gesagt ist es ein System gegenseitiger Verpflichtungen, die niemand offen ausspricht, die aber jedem bewusst sind. Nach dieser Theorie sichert die Firma die Existenz, also geh&ouml;rt ein gutes St&uuml;ck der Existenz der Firma. Eine Festanstellung ist in Japan meist immer noch ein Vertrag auf Lebenszeit, und wer die Leiden der Anfangsjahre &uuml;berwunden hat, kann ein freizeitarmes, aber relativ angenehmes Leben f&uuml;hren.<br />
Im &uuml;brigen gibt es in Japan zwar &quot;Ecopoints&quot; - also eine japanische Abwrackpr&auml;mie - und Staatshilfen f&uuml;r insolvente Unternehmen, aber niemand k&auml;me auf die Idee, hier das Prinzip der Kurzarbeit durchzusetzen. Es ist bereits schwer, Japanern zu erkl&auml;ren, was darunter &uuml;berhaupt zu verstehen sei (nicht nur aufgrund der Sprachbarriere). F&uuml;r eine japanische Firma w&auml;re es wohl eine Schande, wenn sie den Mitarbeitern gegen&uuml;ber das Eingest&auml;ndnis machen m&uuml;sste, nicht mehr alleine f&uuml;r sie sorgen zu k&ouml;nnen.</p>
<p><img height="276" align="baseline" width="400" src="http://www.childner.de/media/tokio/visitenkarte2.jpg" alt="" /></p>]]></description>
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<title><![CDATA[Hoyu Comfort]]></title>
<pubDate><![CDATA[Thu, 04 Feb 2010 00:01:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="540" width="400" src="http://www.childner.de/media/hoyu%20comfort/nishikawaguchi_2.jpg" alt="" /></p>
<p>Here's the explanation for all those who wonder why I moved to Nishikawaguchi. This is the view of my ｂalcony to the West, in the direction of Mount Fuji, who will hopefully be visible time by time.</p>
<p>西川口へ引越ししました！ええ？埼玉県まで？そうなんです。でもいい理由がありますよ。それは私のバルコにからの西方の景色です。晴れたら、富士山が見えるかも知れません。</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="257" width="400" alt="" src="http://www.childner.de/media/hoyu%20comfort/nishikawaguchi.jpg" /></p>
<p>The view to the South: Tokyo from the balcony to the horizon.</p>
<p>南方の景色&nbsp;</p>
<p>・・・・・</p>
<p>Der Blick von meinem Balkon erkl&auml;rt vielleicht ein wenig, wieso es mich nach Nishikawaguchi verschlagen hat. Allerdings ist die Aussicht nicht alles - vor allem, weil sie tags&uuml;ber von den hier typischen Drahtglasfenstern stark beeintr&auml;chtigt wird. Auch der Ort selbst ist spannend, weil es ein St&uuml;ck Japan ist, das ich noch nicht kenne. Hier wohnen vor allem Arbeiter, und wenn Tokiotern zu Nishikawaguchi &uuml;berhaupt was einf&auml;llt, dann, dass es hier ein Vergn&uuml;gungsviertel mit (Girls-)Bars und Clubs gibt. Der Vorteil des Ganzen ist, dass das Milieu auch andere Gesch&auml;fte angezogen hat und man sich trotz der objektiven Entfernung zu den Zentren nicht wie in... sagen wir mal M&uuml;nchen-Neuried f&uuml;hlt. Auch wenn die L&auml;den durchaus auf die Bewohner zugeschnitten sind und es viele Spielh&ouml;llen, Manga-Shops, Prolo-Klamotten-L&auml;den und DVD-Verleihe gibt.<br />
Da meine K&uuml;che bisher noch nicht sonderlich gut ausgestattet ist, habe ich meine erste Mahlzeit hier in einem Ramen (das ist eine aus China importierte Nudelsuppe)-Shop zu mir genommen. Der Wirt war gl&uuml;cklich, mir erkl&auml;ren zu d&uuml;rfen, was alles Gutes in seiner Suppe steckt, einer der G&auml;ste hat mir gleich ein Wasser geholt und alle haben sich gefreut, dass es mir geschmeckt hat. Die Portion war allerdings eher auf Fabrikarbeiter als auf Schreibtischt&auml;ter zugeschnitten. <br />
Nachdem mit dem Umzug nun endlich alles Organisatorische abgeschlossen ist, werde ich mich an dieser Stelle &uuml;brigens bald ausgiebig der Architektur widmen - und damit die Blogleser erfreuen, die ein bisschen mehr erfahren wollen als Alltagsgeschichten.</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Origamilöffel]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 18 Jan 2010 16:11:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/tokio/joghurt.jpg" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei diesem Anblick d&uuml;rften sich einige Blog-Leser die Lippen lecken: Es gibt ihn noch, den guten Aloe-Vera-Joghurt! Dieses Exemplar habe ich in einem &quot;combini&quot; gekauft, der sowohl sprachlich als auch vom Warenangebot her japanisierten Version des amerikanischen &quot;convenient store&quot;. Dabei handelt es sich um 24h-Stunden-lang ge&ouml;ffnete Allzweckl&auml;den, in denen sich die meisten der t&auml;glichen Bed&uuml;rfnisse decken lassen. Dar&uuml;ber hinaus kann man Geld abheben, Reisen buchen, Handyrechnungen bezahlen und vieles mehr. Nahrungsmittel werden so verkauft, dass sie auch sofort verzehrt werden k&ouml;nnen: Das gilt auch f&uuml;r diesen Joghurt, zu dem mir der Kassierer eine kleine, in Folie verpackte Pappschaufel zum Selberbasteln reichte. Der Gedanke, mit einem St&uuml;ck Pappe etwas Feuchtes und Cremiges zu l&ouml;ffeln, ist nun erst mal nicht besonders angenehm. Zudem nimmt man es diesem Origami-Besteck nicht ab, dass es bis zum s&uuml;&szlig;en Ende stabil bleibt. Der Test zeigt jedoch: Der L&ouml;ffel h&auml;lt. Die Form bleibt zwar nicht konstant gleich, das Schaufelchen ist jedoch noch deutlich zu erkennen. Minuspunkte gibt es allerdings im sensorischen Bereich. Pappe auf den Geschmacksknospen ist und bleibt wenig appetitlich. Und der Aloe-Joghurt selbst? Erh&auml;lt nat&uuml;rlich die volle Punktzahl!</p>
<p>・・・・・<br />
<br />
I bought this Aloe-Yoghurt at a &quot;combini&quot;, the japanese version of an US- convenient store. Like most of the goods sold here, the yoghurt is ready to be used, respectively to be eaten. But can you trust this little paper scoop? The test reveals: the scoop is stable, but the feeling of paper touching the tongue is kind of displeasant...</p>
<p>コンビ二で買って帰ったアロヨーグルトです！昔の留学ながらよく食べていたものだから、何か懐かしいです。そのヨーグルトと一緒にもらったものはなんて小さいな紙さじです。ええーー　その紙さじでヨーグルトが食べられるんですか？ビックリしました。じゃ、試していました。ヨーグルトが本当に最後まで食べられましたよ。折り紙さじの構造は良いじゃないんですか？ま、実は、紙はベロを触る時はちょっと気持ち悪い・・・</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Wohnungssuche]]></title>
<pubDate><![CDATA[Tue, 12 Jan 2010 09:02:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="400" width="400" src="http://www.childner.de/media/tokio/tomigaya(1).jpg" alt="" /></p>
<p>F&uuml;r alle, denen vom vielen Wei&szlig; vor den deutschen T&uuml;ren schon die Augen flimmern, nun ein wenig Abwechslung: Tokio im Januar. So sp&auml;tsommerlich warm, wie es auf dem Bild aussieht, ist es nicht wirklich - aber man kann sich sicher mit einer Kleidungsschicht weniger als in Deutschland nach drau&szlig;en wagen. Im Inneren hingegen k&auml;mpft man mit dem japanischen Heizstandard: Da man sowieso 5 Monate im Jahr die Klimaanlage zum K&uuml;hlen braucht, nimmt man sie gleich noch im Winter zum Heizen her. Dumm nur, dass die Schwerkraft den Mensch am Boden h&auml;lt, w&auml;hrend die Klimaanlage oben h&auml;ngt und viel warme Luft an die Decke bl&auml;st.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="277" width="400" src="http://www.childner.de/media/tokio/sumai.jpg" alt="" /></p>
<p><br />
Das Foto ganz oben ist in der N&auml;he meiner derzeitigen Unterkunft entstanden - &uuml;ber diese &Uuml;berf&uuml;hrung gehe ich t&auml;glich auf dem Weg nach Shibuya, wo ich mein Japanisch auffrische. Lange kann ich die zentrale Lage allerdings nicht mehr genie&szlig;en: Werde Ende Januar in etwas entferntere Gefilde umziehen. Die Wohnungssuche gestaltete sich nicht ganz einfach, nicht nur, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Makler - beziehungsweise in dessen Informationsb&uuml;ro - war. &Uuml;ber den Service konnte man nicht klagen: Eine wieselflinke Angestellte nahm meine W&uuml;nsche entgegen, recherchierte passende Wohnungen, kam mit Unmengen von Bl&auml;ttern wie dem oben gezeigten zur&uuml;ck, erkl&auml;rte mir Lage und Anbindung und rechnete mir die Kosten vor. Meistens schaute ich aber eher fasziniert darauf, wie schnell sie reden konnte - von dem Immobilienslang und der Zahlenjongliererei verstand ich gerade mal 5 Prozent, und ohne die japanische Unterst&uuml;tzung, die ich mitgebracht hatte, w&auml;re ich komplett aufgeschmissen gewesen. Inzwischen habe ich die vielen wilden Kanjis aber &uuml;bersetzt und werde wahrscheinlich bald stolze Mieterin eines ger&auml;umigen Wandschrankes: Wer den Plan oben genauer betrachtet, wird merken, dass der Raum nicht viel M&ouml;glichkeiten bietet, um Kruscht anzusammeln...</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Grundausstattung]]></title>
<pubDate><![CDATA[Wed, 06 Jan 2010 13:34:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="476" width="400" src="http://www.childner.de/media/keitai.jpg" alt="" /></p>
<p>My new mobile phone... I wonder how japanese people can create electronics which almost seem to wait for cuddling. <br />
携帯電話を買いました。何か日本の電器はニャンコみたい可愛いです。</p>
<p>Wie machen das die Japaner nur, dass man mit ihren Elektroger&auml;ten am liebsten den ganzen Tag kuscheln w&uuml;rde?&nbsp; Zumindest geht es mir so mit meinem Handy, das ich seit heute nachmittag besitze. Es schimmert wie Zuckerguss, f&uuml;hlt sich weich an und hat einen animierten Bildschirm, auf dem kleine Hasen und Hirschen sanft im Wind schaukelnde Bl&auml;tterranken erklimmen. Es empf&auml;ngt kostenlos meine E-Mails und benachrichtigt mich mit einem leisen S&auml;useln. Wer sich immer schon gewundert hat, warum die Japaner ihre Mobiltelefone quasi nicht aus der Hand legen: hier ist die L&ouml;sung.<br />
Im Hintergrund ist &uuml;brigens mein tempor&auml;res Zuhause zu sehen, zumindest eine der vier ziemlich eng gesetzten W&auml;nde. Bei der Auswahl meiner Unterkunft spielte der Sichtbeton eine nicht unbedeutende Rolle. Die Nachteile lie&szlig;en sich schon in der ersten Nacht deutlich vernehmen, da die Italiener im Nachbarzimmer einige W&auml;lder nieders&auml;gten. <br />
Im Moment bin ich haupts&auml;chlich damit besch&auml;ftigt, mich um Organisatorisches zu k&uuml;mmern. Dabei f&auml;llt immer wieder auf, wie schwierig es ist, bei allem die richtige Reihenfolge einzuhalten. Zuerst die Anmeldung am Wohnort, dann das Bankkonto, dann das Handy &ndash; so dachte ich zumindest. Die erste Bank aber wies mich ab, da man mindestens ein halbes Jahr im Land sein m&uuml;sste, um bei ihnen &uuml;berhaupt ein Konto er&ouml;ffnen zu k&ouml;nnen, und selbst dann w&auml;re es immer noch schwierig, wenn ich keinen festen Arbeitgeber in Japan vorweisen k&ouml;nne. Bei der zweiten &ndash; dieses Mal entschied ich mich f&uuml;r eine, die &uuml;bersetzt in etwas &bdquo;Volksbank von Tokio&ldquo; hei&szlig;t &ndash; hatte ich mehr Gl&uuml;ck. Doch als ich keine Telefonnummer vorweisen konnte, wurde ich auch dort vertr&ouml;stet.<br />
Zumindest beim Telefon gab es keine Probleme &ndash; abgesehen davon, dass ich eigentlich bei einer ganz anderen Telefongesellschaft einen Vertrag abschlie&szlig;en wollte, mich der Verk&auml;ufer von a+u aber dann so geduldig beraten hat, dass ich am Ende doch dort gelandet bin. Na gut, vielleicht hat er mich auch mit dem kuscheligen Telefon rumgekriegt...</p>]]></description>
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</item>


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<title><![CDATA[Peking 2010]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 01 Jan 2010 11:22:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="268" width="400" src="http://www.childner.de/media/peking/IMG_6878.gif" alt="" /></p>
<p>My new gloves &ndash; I forgot the black ones in the taxi to the hotel.<br />
私の新しい手袋。それまでの黒い手袋をタクシーで忘れてしまいました。</p>
<p>Bei -8 Grad Au&szlig;entemperatur ist es eigentlich kaum m&ouml;glich, die Handschuhe zu vergessen &ndash; au&szlig;er man l&auml;sst sie wie ich auf der Fahrt von Dongzhimen (Endhaltestelle Airport Express) zum Hotel im Taxi liegen. Auf der Suche nach neuen, dezent gestalteten Handw&auml;rmern stie&szlig; ich auf zwei Exemplare mit geschmackvollem Design, die mich jetzt mindestens noch 2 Tage begleiten werden (bis dahin habe ich sie wohl so lieb gewonnen, dass sie auch mit nach Japan d&uuml;rfen). Dank der Handschuhe gibts nun auch ein paar Bilder aus Peking.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img alt="" src="http://www.childner.de/media/peking/hutong_2.jpg" /></p>
<p>My hotel lies close to a renovated Hutong. The Authorities probably have recognized the value of old chinese architecture &ndash; at least the economic value. <br />
ホテルは改装されたフートングの近くであります。北京市の当局の責任者は中国の伝統的な建築の大事さを分かっていったかも－少なくても、経済のための大事さ。</p>
<p>Mein Hotel liegt im Fu Er Hutong, das wiederum unmittelbar an die Nanluogu grenzt &ndash; eine Stra&szlig;e, in der die traditionellen H&auml;user aufwendig umgebaut wurden und nun Bars und Gesch&auml;fte beherbergen. Nicht nur die etwas h&ouml;heren Preise verraten, dass das Ganze urspr&uuml;nglich f&uuml;r Ausl&auml;nder geschaffen wurde: Da sich diese trotz fehlender sanit&auml;rer Einrichtungen und extremer Temperaturen in den bei den Einheimischen als &auml;rmlich geltenden alten Gassen ein Zuhause suchen, lag die Folgerung nahe, dass sie in solchen Gegenden auch gerne shoppen w&uuml;rden. Die Einstellung zu den Hutongs hat sich aber inzwischen wohl auch bei vielen Chinesen ge&auml;ndert &ndash; ob dazu die mittelm&auml;&szlig;igen zeitgen&ouml;ssischen Bauten manch europ&auml;ischer B&uuml;ros beitrugen, sei dahingestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="270" width="400" src="http://www.childner.de/media/peking/disney_400.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/peking/ktf_sb.jpg" alt="" /></p>
<p>&bdquo;Advanced&ldquo; use of old architecture: Shopping Street close to Tiananmen Square. Underneath: d&eacute;j&agrave; vue?<br />
中国や欧の伝統的な建築の形をコピーすると、北京の天安門広場の近くであるショッピング・道路が建てられました。</p>
<p>Alte Bauformen = gutes Gesch&auml;ft. Aber muss man dazu unbedingt Hutongs umbauen? S&uuml;dlich des Tiananmen-Platzes (*) gibt es eine Alternative: die Hutongs wurden abgerissen; daf&uuml;r wurden Neubauten errichtet, die nicht nur &quot;traditionelle&quot; chinesische Elemente, sondern auch gleich noch europ&auml;ische mit aufnehmen. Herausgekommen ist eine k&uuml;nstliche Shoppingstra&szlig;e &agrave; la Ingolstadt Village. Die Rechnung scheint aufzugehen: viele bekannte westliche Marken, denen ein umgebautes Hutong wohl doch zu wenig repr&auml;sentativ war,&nbsp; haben sich hier eine Dependance geg&ouml;nnt. Aber nicht nur die Chinesen richten sich nach den westlichen Vorlieben, sondern auch die Westler nach den chinesischen. Oder zeigen die beiden Bilder oben etwa nicht zwei bekannte Marken nach der Sinoisierung?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.childner.de/media/peking/kp_2.jpg" alt="" /><br />
<br />
<meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE">
<title></title>
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	<!--
		@page { margin: 2cm }
		P { margin-bottom: 0.21cm }
		A:link { so-language: zxx }
	--></style>Links ein Bild zum Tr&auml;umen, rechts die traurige Wahrheit. Neunzig Prozent aller Bauten der Kommunistischen Partei sehen aus wie Kanzler&auml;mter f&uuml;r Arme. Schon allein um den gewachsenen Anspr&uuml;chen der Chinesen an die Architektur gerecht zu werden, sollte die Abrissbirne gro&szlig;z&uuml;gig eingesetzt werden. Und dann kann gleich noch laut dar&uuml;ber nachgedacht werden, ob es nur die Architektur ist, die nicht mehr zu China passt.      </meta>
</meta>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">(*) Als ich den genauen Namen dieses Gebiets herausfinden wollte, wurde meine Verbindung unterbrochen, und mein Text war futsch. Tiananmen, also Platz des himmlischen Friedens, kann man in China nicht ungestraft googlen... </span></p>]]></description>
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</item>


<item>
<title><![CDATA[Rückblick und Ausblick]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 30 Nov 2009 22:46:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="172" width="400" src="http://www.childner.de/media/notiz/rueckblick_400-2.jpg" alt="rueckblick.jpg" /></p>
<p>Herbstwerke: das Messedesign Jahrbuch 2009/2010, die News des Baumeister B11 und die Ausgabe 6/2009 von Metamorphose</p>
<p>・・・・・<br />
<br />
Mein letzter Monat in Stuttgart bricht an: Am 30.12. werde ich bereits mit vollen Koffern im Flugzeug sitzen und Richtung Osten d&uuml;sen. Nach einem kurzen Besuch in China beginnt dann mein langersehntes Jahr in Tokio. Die Vorfreude ist gro&szlig;, dennoch erf&uuml;llt mich auch ein wenig Wehmut: Stuttgart ist besser als sein Ruf und nicht nur die Kollegen in der Hohenstaufenstra&szlig;e werden mir fehlen. F&uuml;r die altbekannten - und vielleicht auch einige neue - Print- und Online-Magazine werde ich aber weiterhin schreiben.<br />
Nachdem ich in den letzten Monaten den Blog str&auml;flich vernachl&auml;ssigt hatte, habe ich einige neue Ver&ouml;ffentlichungen (siehe Bild) bisher noch gar nicht angek&uuml;ndigt. Daf&uuml;r habe ich die Homepage endlich auf Vordermann gebracht, sodass unter &quot;Referenzen&quot; nun auch Arbeitsproben zu　finden sind. Und die englische &Uuml;bersetzung ist dank der Adleraugen von Birgit Br&uuml;cklmeier ebenfalls reif f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung.<br />
<br />
・・・・・<br />
<br />
Last weeks in Stuttgart: On Dec. 30th I will already head for Tokio, where I am going to stay for one year. Though I am really looking forward to this, I am also bit melancholic, as I had a great time in Stuttgart and a lot of interesting work to do.<br />
As I was quite busy in those last few months, I missed to introduce the latest publications in this Blog (image). But I updated the homepage lately, so that you can have a look at some work samples in &quot;references&quot;. Thanks to the eagle eyes of Birgit Br&uuml;cklmeier, the english translation is also available now (she did correct the texts of &quot;profile&quot; and &quot;vita&quot;, but not the &quot;notes&quot;).<br />
<br />
もうすぐ、シュツットガルトから退出します。１２月３０日に、ミュンヘンから東に向いています。デスティネーションは東京です。一年間あそこ生活をして、フリー･ジャーナリストで働きたいです。本気で楽しみにしていますけど、シュツットガルトの３年を思い出したら、はやくも、ちょっと「なつかしい」です。<br />
最近の刊行物「写真で見える」については、そのブロぐであまり話しませんでした。でも、ホームページのアップデートしたから、やっと「references」で二三投稿記事がダウンできます。それで、「profile」も「vita」も英語の翻訳があります。残念ながら、日本語はまだです。がんばります。</p>]]></description>
<guid>http://www.childner.de/pages/posts/rueckblick-und-ausblick9.php</guid>
<link>http://www.childner.de/pages/posts/rueckblick-und-ausblick9.php</link>
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<title><![CDATA[Zwei Gärten]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 01 Nov 2009 08:41:00 +0100]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/WHnPH4MWmbzM75FV94HZag"><img height="267" width="400" alt="Chinagarten Stuttgart" src="http://www.childner.de/media/gaerten/chinesischergarten.jpg" /></a></p>
<p>Der Chinagarten auf dem Killesberg　(Foto: <a target="_blank" href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/WHnPH4MWmbzM75FV94HZag">picasaweb.google.com/frank</a>)</p>
<p><img height="129" width="400" src="http://www.childner.de/media/gaerten/japanischergarten.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Japangarten zwischen Rosensteinpark und oberem Schlosspark</p>
<p>・・・・・</p>
<p>Nein, dieser Blog ist nicht tot! Ganz im Gegenteil, er lebt gerade erst richtig auf. Nach langem und arbeitsreichem Schweigen habe ich nun n&auml;mlich endlich wieder genug Zeit, dem Gratis-Schreiben zu fr&ouml;nen. Zum Beispiel &uuml;ber das Schicksal zweier Stuttgarter G&auml;rten: Dem Chinagarten und dem Japangarten. Von den 22 Nationeng&auml;rten, die zur IGA 1993 im Rosensteinpark in Stuttgart geschaffen wurden, blieben diese beiden als einzige bis heute erhalten. Allerdings wurden sie schon kurz nach ihrer Geburt getrennt: Der Chinagarten wanderte auf den Killesberg und erhielt dort ein neues Zuhause mit Panoramablick, der Japan-Garten blieb am &Uuml;bergang zwischen Schlosspark und Rosensteinpark im Stuttgarter Osten zur&uuml;ck. &nbsp;</p>
<p>Ein Besuch der beiden G&auml;rten ist nun gleich in mehrerlei Hinsicht aufschlussreich: Zum einen lassen die beiden Pocket-Parks einen tiefen Blick in das Herz der jeweiligen Nation zu, zum anderen weist ihr Zustand deutlich darauf hin, in welchen Stuttgarter Lagen man sich als Garten bevorzugt niederlassen sollte.</p>
<p>F&uuml;r die Translozierung und den Erhalt des chinesischen Parks sorgte einst der Chinagarten Stuttgart e.V., seit einigen Jahren ist nun der Versch&ouml;nerungsverein Stuttgart f&uuml;r ihn verantwortlich. Diesem kann man es kaum ver&uuml;beln, dass er haupts&auml;chlich dort versch&ouml;nert, wo auch die zahlenden Mitglieder sitzen &ndash; also in den gehobenen Wohngebieten. In den Erhalt des Japangartens zu investieren w&auml;re dagegen sehr gewagt, denn manche der (im Vergleich zu den Killesbergbewohnern eher weniger verm&ouml;genden) Anwohner im Osten nutzen den inzwischen schwer einsehbaren Parkbereich intensiv f&uuml;r Gelage. Davon k&uuml;nden sonntags zerbrochene Wodka-Flaschen und weitere unappetitliche &Uuml;berreste; bisweilen auch neue Graffitis oder Brandsch&auml;den.</p>
<p>Wer nun auf ein flammendes Pl&auml;doyer zum Erhalt des Japangartens wartet, liegt allerdings falsch. Denn dieser Garten ist meiner Meinung nach nicht zu retten. Er sitzt an der falschen Stelle, wurde bisher falsch instandgesetzt (der Pavillon!) und stammt aus einem Land, das so gut wie keinen Vandalismus kennt. Es w&auml;re besser gewesen, ihn nach der IGA wie alle anderen G&auml;rten abzubauen. Da dies nicht geschehen ist, wird sein Verfallsprozess ungehindert weitergehen. Es bleibt zu hoffen, dass sich nicht doch einmal japanische G&auml;ste in diesen Teil Stuttgarts verirren &ndash; der Zustand des Geschenks, das sie Stuttgart einst gemacht haben, k&ouml;nnte sie etwas verwirren. <o:p> </o:p></p>
<p>・・・・・<o:p> </o:p></p>
<p>The Chinese Garden and the Japanese Garden in Stuttgart are two left-overs from the International Garden Exposition 1993. The Chinese Garden found a new home in an upmarket residential area at the Killesberg. The Japanese Garden remained at the original place, close to a not-so-popular residential area in the East of Stuttgart. Therefore, the two gardens do not only give an insight in the culture of two asian nations, their different states can also be read as a comment on the impact of location.<o:p> </o:p></p>
<p>シュツットガルトでは、１９９３の国際園芸博覧会から、中国庭園や日本庭園があります。中国庭園は、芸博覧の後で、新しい所で立てられました。その所は、お金持ちの住宅地域です。日本庭園のは、引っ越しさせられなかって、もうシュツットガルトの東であります。今その二つの庭の有様はぜんぜん違っています。お金持ちは住むかお金持ちは住まないかどうか、庭に強い影響があります。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Behauptungen]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 07 Aug 2009 10:07:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><img height="289" width="450" src="http://www.childner.de/media/gmp/detail_u_maritim.jpg" alt="" /></p>
<p>Aus aktuellem Anlass (Baumeister 8/2009) einige Bilder meiner letztj&auml;hrigen China-Reise. Links ein Detail eines Geb&auml;udes des neuen B&uuml;roparks der China-Telecom nahe Shanghai. Rechts das Maritim-Museum in Lingang im Bauzustand. Zuletzt noch ein Bild des Sees in Lingang, in den nach der sch&ouml;nen gmp-Legende der Tropfen f&auml;llt, von dem aus sich die Stadt ausbreitet. Was Herr Wu Di von gmp &uuml;ber die Nahansicht des Telecom-Geb&auml;udes sagt, ob das Ger&uuml;st um das Maritim-Museum auf den Betrachter wie ein Stahlger&uuml;st wirkt und welche Farbe der See hat, soll hier nicht diskutiert werden. Das Geld, das das B&uuml;ro in die Anw&auml;lte investiert hat, soll schlie&szlig;lich nicht umsonst gewesen sein.</p>
<p><img height="210" width="450" src="http://www.childner.de/media/gmp/see_2.jpg" alt="" /></p>]]></description>
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<title><![CDATA[Unverhofftes Wiedersehen]]></title>
<pubDate><![CDATA[Sun, 26 Jul 2009 23:16:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="fb" href="http://www.childner.de/media/dorniermuseum.jpg"><img height="295" border="0" align="top" width="425" title="Dorniermuseum Friedrichshafen" alt="Dorniermuseum Friedrichshafen" class="fb" src="http://www.childner.de/media/dorniermuseum.jpg" /></a></p>
<p>Wenn es nicht gerade zum Skifahren geht, bin ich vor sechs Uhr morgens eigentlich kaum aus dem Bett zu kriegen. F&uuml;r die Er&ouml;ffnung des <a target="_blank" href="http://www.dorniermuseum.de/de/architektur.html">Dorniermuseums</a> in Friedrichshafen machte ich eine Ausnahme: Vielleicht sollte die um neun Uhr angesetzte Pressekonferenz ja f&uuml;r eine leichtere Handhabung des ansonsten allzu quierligen Journalistenhaufens sorgen? Davon war ich umso mehr &uuml;berzeugt, als mir am Eingang ein dunkel bebrillter T&uuml;rsteher ein farbiges Papierb&auml;ndchen ums Handgelenk wickelte - in einem leuchtenden Rot, durch das ich mich leicht der Pressemeute zurechnen lie&szlig;. Ich f&uuml;hlte mich ein wenig wie ein Pauschalurlauber, der nun das All-inclusive-Hotel betritt.<br />
Die Tatsache, gerade getagged worden zu sein, war beim Anblick des Podiums schnell vergessen. Nun hatte ich mit einem d&eacute;j&agrave; vue zu k&auml;mpfen: Glich die Besetzung nicht jener, die ich bei der Er&ouml;ffnung des Porschemuseums bereits erleben durfte? Obwohl sich Markus Allmann und Roman Delugan etwas &auml;hneln, war es vor allem die h&uuml;bsche Dame in der Mitte, die mir sehr bekannt vorkam. Ein Blick in die Pressemappe gab meinem Gef&uuml;hl recht: Frau Becker war zuvor als Gesamtprojektleiterin des Porschemuseums t&auml;tig gewesen und hatte sich den Dornianern dadurch wohl als Museumsdirektorin empfohlen. Frau Becker ihrerseits stehen wei&szlig;e Museen ganz ausgezeichnet.<br />
Was, so fragst du, lieber Leser, nach diesen ausschweifenden Worten bestimmt, gibt es denn nun zur Architektur zu sagen? Jede Menge - zu lesen in der Oktoberausgabe des <a target="_blank" href="http://www.baumeister.de">Baumeister</a>.</p>
<p>(Bild: Dorniermuseum Friedrichshafen)<br />
<br />
・・・・・<br />
<br />
Last Wednesday, the <a target="_blank" href="http://www.dorniermuseum.de/de/architektur.html">Dorniermuseum</a> in Friedrichshafen was inaugerated. I will write an article about the architecture in <a target="_blank" href="http://www.baumeister.de">Baumeister</a> 10/2009. It will be published in German, but if anyone out there is interested in the contents, just contact me.<br />
<br />
先週の木曜日、フリッドリックっスハフェンの<a target="_blank" href="http://www.dorniermuseum.de/de/architektur.html">ドルヌィエーの新博物館</a>が開場しました。以上のドイツ語のテキストで、その「かけらおとし」について書いておりました。誰かその博物館の建築に興味があったら、<a target="_blank" href="http://www.baumeister.de">バウーマイっステッル</a>という雑誌の10月号に待たなければなりません。それまで、ドイツ語の勉強して方がいい。笑　<br />
冗談ですね。誰か本文に興味がありますなら、連絡してください。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Zwischen Kontrast und Kopie ]]></title>
<pubDate><![CDATA[Fri, 17 Jul 2009 19:53:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de"><img height="148" align="left" width="115" alt="" src="http://www.childner.de/media/notiz/meta0409_k.jpg" /></a>Heute erschienen: Die neue <a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de">Metamorphose</a> zum Thema &quot;Wiederaufbau&quot;, mit dem Neuen Museum in Berlin, dem Schweizerischen Landesmuseum in Z&uuml;rich und dem Hotel Imhofhaus in Basel. Neben der Vorstellung der Projekte f&uuml;hrten unsere Autoren mit den jeweiligen Architekten Interviews, um ihrer Haltung zu den Themen Rekonstruktion beziehungsweise Neuinterpretation auf den Zahn zu f&uuml;hlen. Details in den Ma&szlig;st&auml;ben 1:5 und 1:25 sowie eine bauphysikalische und eine statische Vertiefung erg&auml;nzen die Beitr&auml;ge.</p>
<p><br />
Out now: <a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de">Metamorphose</a> 4/2009, dealing with the reconstruction of buildings.<br />
<br />
<a target="_blank" href="http://www.meta-mag.de">メタモルッフオーセ</a>の２００９年の４号が刊行されました。テーマは、建物の部分的な再建です。</p>]]></description>
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<title><![CDATA[Was ist denn hier passiert?]]></title>
<pubDate><![CDATA[Mon, 13 Jul 2009 22:28:00 +0200]]></pubDate>
<description><![CDATA[<p><a class="fb" href="http://www.childner.de/media/notiz/claudia.jpg"><img height="333" width="425" alt="" src="http://www.childner.de/media/notiz/claudia.jpg" /></a></p>
<p>Wer meine Homepage nicht zum ersten Mal besucht, hat es zweifellos bemerkt: Die lange f&auml;llige General&uuml;berholung ist endlich vollzogen! Zumindest fast, denn an den Inhalten wird gerade noch gefeilt. <br />
&quot;Auf seine Homepage sollte man achten wie auf seinen Kleidungsstil&quot; - das legte mir der <a target="_blank" href="http://minimalist.cn">minimalist</a>&nbsp;schon vor L&auml;ngerem nahe. Nun habe ich mir seine Worte endlich zu Herzen genommen und mich von ihm komplett neu einkleiden lassen. Als Erinnerung an die alte Seite bleibt nur das Balkonfoto aus der Roteb&uuml;hlstra&szlig;e mit den H&auml;usern der Stuttgarter Halbh&ouml;henlage im Nacken.&nbsp;<br />
<br />
・・・・・<br />
<br />
Welcome to my redesigned Homepage. I'm still working on the contents - please contact me if you have any questions.<br />
<br />
いっらしゃいませ！クラウディア・ヒルドナーの新ホーム･ページです。もうすぐ内容を入れてるんですが、もし質問があったら、連絡してください。</p>]]></description>
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